04.11.2014 | Unternehmen

Deutsche Office steigert FFO um 11,1 Prozent

Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand FFO in Höhe von 44 bis 46 Millionen Euro
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Immobiliengesellschaft DO Deutsche Wohnen hat die operative Kennzahl Funds from Operations (FFO) nach 10,2 Millionen Euro im ersten Quartal 2014 und 10,9 Millionen Euro im zweiten Quartal auf 13 Millionen Euro im dritten Quartal gesteigert. Im Neunmonatszeitraum verbesserten sich die FFO um 11,1 Prozent auf 34,1 Millionen Euro. Die FFO-Erwartung für das Gesamtjahr liegt zwischen  44 und 46 Millionen Euro.

In den ersten neun Monaten erzielte die Deutsche Office ein gutes Vermietungsergebnis: Mit rund 107.700 Quadratmetern vermieteter Fläche entsprach dieses rund 11,5 Prozent der Gesamtmietfläche des Portfolios. Der Leerstand konnte im Jahresverlauf weiter reduziert werden und sank zum 30. September auf 19,2 Prozent.

Wirtschaftlich war der Neunmonatszeitraum von Einmal- und Sondereffekten im Rahmen der Verschmelzung geprägt, die im ersten Quartal vollzogen wurde. So haben die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen Transaktionskosten, insbesondere die im Rahmen der Verschmelzung anfallende Grunderwerbsteuer sowie Beratungskosten, das Neunmonatsergebnis mit insgesamt rund 23,6 Millionen Euro belastet. Demgegenüber entstanden bei der Erstkonsolidierung der Prime Office Reit-AG Ende Januar 2014 im Konzern sonstige betriebliche Erträge aus dem Unternehmenszusammenschluss in Höhe von rund 115,4 Millionen Euro.

Bei Erträgen aus der Vermietung von 78,8 Millionen Euro erwirtschaftete die Deutsche Office in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014 ein Nettoergebnis aus der Vermietung in Höhe von 70,2 Millionen Euro. Aufgrund des verringerten Verschuldungsgrades, der zum Stichtag 30. September bei 54,6 Prozent lag, sowie verbesserter Finanzierungskonditionen, verbesserte sich das Finanzergebnis im Jahresvergleich um 36,8 Prozent auf minus 35,2 Millionen Euro. Das Periodenergebnis lag bei 94,8 Millionen Euro.

Vor diesem Hintergrund bestätigt der Vorstand der Deutschen Office seine Guidance für das Geschäftsjahr 2014. Bei erwarteten Erträgen aus der Vermietung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien in Höhe von 109 bis 111 Millionen Euro erwartet der Vorstand FFO in Höhe von 44 bis 46 Millionen Euro. Zudem plant der Vorstand für das Geschäftsjahr 2014, insgesamt 40 bis 45 Prozent der FFO auszuschütten (0,10 Euro bis 0,11 Euro pro Aktie).

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