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Demire erhöht Bilanzsumme durch Zukäufe

Weitere Einkäufe bis Ende des Jahres sind geplant
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Bilanzsumme des Immobilienkonzerns Demire erhöhte sich im Vergleich zum Ende des Geschäftsjahres 2013 / 2014 (31. März) um 96 Prozent von 48,4 Millionen auf 95 Millionen Euro. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus dem Erwerb von Gewerbeimmobilien. Der Kauf von acht weiteren Objekten in mehreren deutschen Großstädten soll noch vor Ende 2014 abgeschlossen werden.

Das Ergebnis des ersten Halbjahres (1. April bis 30. September) des Rumpfgeschäftsjahres 2014, das am 31. Dezember endet, aus der Vermietung von Immobilien stieg auf eine Million Euro nach 0,2 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Diese Ertragsposition wird nach Angaben des Unternehmens weiterhin deutlich zulegen und zum Erfolg des Konzerns beitragen. Der Rückzug aus den ehemaligen Zielregionen wurde konsequent fortgeführt und das Engagement in der Türkei mit Gewinn veräußert. Die restlichen Bestände belasteten noch aufgrund von negativen Währungseffekten.

Neben weiteren Ertragsverbesserungen wurden Fortschritte auf der Kostenseite erzielt. Das Periodenergebnis für den Sechsmonatszeitraum 2014 beträgt 0,1 Millionen Euro nach minus zwei Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,01 nach minus 0,14 Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Nach Ende des Berichtszeitraums hat der Konzern ein Portfolio bestehend aus insgesamt 107 Liegenschaften erworben. Mit vermietbaren Flächen von knapp 270.000 Quadratmetern erwirtschaftet es eine jährliche Nettomiete von rund 19 Millionen Euro. Der Konzern verfolgt dabei eine "Buy and Hold"-Strategie in Verbindung mit einem aktiven Portfolio-Management. Er konzentriert sich auf die Investment-Ansätze Value-added und Core-plus.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister

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