01.07.2014 | Unternehmen

Bilfinger korrigiert Prognose 2014 nach unten

In den Bereichen Industrial, Building and Facility sind keine Anpassungen erforderlich
Bild: Uli Deck/Bilfinger SE

Der Mannheimer Dienstleistungskonzern Bilfinger wird die abgegebene Prognose einer deutlichen Ergebnissteigerung für das Jahr 2014 nicht erreichen. Das Unternehmen erwartet nach Hochrechnungen bei einer Leistung von rund 7,9 Milliarden Euro einen Ergebnisrückgang.

Das bereinigte Ebitda wird voraussichtlich zwischen 380 und 400 Millionen Euro, das bereinigte Konzernergebnis zwischen 230 und 245 Millionen Euro liegen. Im Geschäftsfeld Industrial rechnet das Unternehmen bei einer Leistung von rund 3,7 Milliarden Euro.

Im Mai hatte der Konzern noch an den Prognosen festgehalten. Im Geschäftsfeld Power wird die Ebita-Marge deutlich zurückgehen auf eine Größenordnung von sechs Prozent), es ist eine Leistung von rund 1,5 Milliarden Euro zu erwarten. Das Geschäftsfeld Building and Facility wird mit einer Ebita-Marge von rund fünf Prozent am oberen Ende des Zielbands liegen und sich mit einer Leistung von rund 2,7 Milliarden Euro unverändert positiv entwickeln.

Bilfinger wird aufgrund der beschriebenen Entwicklungen die Kapazitäten im besonders betroffenen Geschäftsfeld Power und auch im Geschäftsfeld Industrial anpassen sowie weitere kurzfristige Kostensenkungsprogramme initiieren. Dies wird im zweiten Halbjahr zu einem zusätzlichen Restrukturierungsaufwand in niedriger bis mittlerer zweistelliger Millionenhöhe führen. Die mittelfristigen Volumenziele wird Bilfinger überprüfen und die neuen Ziele im Bericht zum dritten Quartal 2014 erläutern.

Bei den Margenzielen sind in den Geschäftsfeldern Industrial sowie Building and Facility keine Anpassungen erforderlich.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister

Aktuell

Meistgelesen