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Accentro steigert operatives Ergebnis auf rund 19 Millionen Euro

Der Gewinn nach Steuern erreichte den höchsten Wert seit 2007
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Die Immobiliengesellschaft Accentro Real Estate hat in den sechs Monaten des Rumpfgeschäftsjahrs 2014 ein operatives Ergebnis von 19,35 Millionen Euro erzielt. Das ist das Fünffache der Vorjahresperiode (zweites Halbjahr 2013), als ein Ebit von 3,8 Millionen Euro erzielt worden war.

Der Gewinn nach Steuern erreichte mit 7,07 Millionen Euro den höchsten Wert seit 2007. Das Ergebnis je Aktie stieg auf 0,29 Euro.

Die im Prime Standard notierte Gesellschaft, deren Geschäftsjahr bisher am 30. Juni endete, schob ein sechsmonatiges Rumpfgeschäftsjahr (1. Juli bis 31. Dezember 2014) ein, um ihr Geschäftsjahr dem Kalenderjahr und damit der Konzernmutter Adler Real Estate AG anzupassen.

Accentro hat so bereits im Rumpfgeschäftsjahr einen signifikanten Turnaround erreichen, nachdem noch im Geschäftsjahr 2013/14 ein Verlust entstanden war, der im Wesentlichen auf steuerlichen Effekten beruhte, welche im Zusammenhang mit der Übernahme der Gesellschaft durch die Adler Real Estate AG gestanden hatten.

Fokussierung auf Wohnimmobilien

Eine wichtige Voraussetzung bildete im Oktober der Erwerb von 4.300 Wohneinheiten, der größte Portfolio-Einkauf in der Geschichte von Accentro. Davon sind rund 900 Wohneinheiten für die Privatisierung vorgesehen, während etwa 3.400 innerhalb des Adler-Konzerns langfristig bewirtschaftet werden.

Im Zuge des Ankaufs wurde ein erheblicher Teil der Wohnungsbestände umfinanziert, um sich die günstigen Marktkonditionen zu sichern. Im Zusammenhang mit der Konzentration auf die Privatisierung trennte sich Accentro im Dezember komplett von seinen Gewerbeimmobilien.

Privatisierungsgeschäft als Umsatztreiber

Accentro erzielte zwischen Juli und Dezember 2014 Umsätze in Höhe von 21,5 Millionen Euro (Vorjahresperiode: 12,5 Millionen Euro). Der größte Teil entstammt dem Verkauf von Vorratsimmobilien (12,8 Millionen Euro), ein weiterer Teil der Vermietung (acht Millionen Euro) und zum geringen Teil dem Verkauf von Renditeliegenschaften (0,7 Millionen Euro). Das Rohergebnis stieg auf 27,9 Millionen Euro (Vorjahresperiode: 7,3 Millionen Euro.

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