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Übernahme der Conwert durch Deutsche Wohnen gescheitert

Die Deutsche Wohnen hat das Mindestgebot von 50 Prozent plus eine Aktie nicht erreicht
Bild: Deutsche Wohnen

Das Übernahmeangebot der Immobiliengesellschaft Deutsche Wohnen an die Aktionäre der österreichischen Conwert ist gescheitert. Die gesetzliche Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent plus eine Aktie wurde nicht erreicht. Das teilt die Deutsche Wohnen mit.

Der Aktienkurs des deutschen Immobilienunternehmens reagierte im nachbörslichen Handel nur kurz.

Deutsche Wohnen-Chef Michael Zahn hatte sich bereits vor wenigen Tagen für den Fall eines Scheiterns gelassen gezeigt. Dies wäre kein Beinbruch, hatte der Manager betont. "Es gibt keinen Plan B. Die Welt geht so oder so für uns weiter, selbst wenn die Transaktion nicht kommt". Den Conwert-Aktionären müsse jedoch bewusst sein, dass der Aktienkurs verfallen würde, falls der Deal platzt.

Wäre er zustande gekommen, wäre auf Basis früherer Zahlen ein Konzern mit rund 175.000 Wohnungen in Deutschland entstanden. Deutsche Wohnen hat rund 147.000 Wohneinheiten im Portfolio, davon 72 Prozent in Berlin. Conwert hat über 90 Prozent seines Immo-Bestands in Deutschland, davon rund 28.000 reine Wohneinheiten.

Die Wirksamkeit des am 18. März veröffentlichten antizipierten Pflichtangebots war mit der erfolgreichen Realisierung des Übernahmeangebots der Deutsche Wohnen für die Conwert Immobilien Invest SE aufschiebend bedingt.

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