| Transaktion

Gagfah kauft rund 1.200 Wohnungen von Patrizia

Ein Teil der Wohnungen befindet sich in Düsseldorf
Bild: Robert Blanken ⁄

Der Immobilienkonzern Gagfah kauft ein Wohnungspaket in westdeutschen Großstädten aus dem Eigenbestand der Immobiliengesellschaft Patrizia. Die 1.152 Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 75.400 Quadratmetern liegen in den Großräumen Frankfurt am Main, Hamburg sowie Düsseldorf und Köln.

Das Portfolio passe zu den vorhandenen Beständen und könne schnell integriert werden, hieß es in einer Mitteilung der Gagfah. Der Kauf soll vor Jahresende abgeschlossen sein.

Weiterhin unterzeichnete Gagfah einen Kaufvertrag über 250 Einheiten in Wiesbaden. Zuletzt habe das Unternehmen zudem einen Vertrag über den Kauf von rund 5.000 Einheiten im Ruhrgebiet geschlossen, hieß es weiter.

Der zum Blockverkauf vorgesehene Bestand der Patrizia umfasste zum 30. September noch 2.651 Einheiten und sollte − gemeinsam mit dem Privatisierungsbestand − ursprünglich bis Ende 2015 weitestgehend abverkauft sein. Neben diesem Verkauf der in den Großräumen Frankfurt am Main, Hamburg und Köln / Düsseldorf gelegenen Wohnungen wurden inzwischen auch alle verbliebene Wohnungen in Leipzig (828 Einheiten) und Hannover (106) vertraglich beurkundet.

Die zur Privatisierung vorgesehenen eigenen Objekte sowie die bereits im Privatisierungsprozess befindlichen Immobilien (824 Einheiten zum 30. September) standen nicht zum Verkauf.

Haufe Online Redaktion/dpa

Immobiliendienstleister, Wohnimmobilien, Transaktion