27.05.2014 | Transaktion

Accor kauft 97 Hotels in Europa für 900 Millionen Euro

Unter den Zukäufen sind auch Hotels der Marke Ibis Budget
Bild: Christoph Weiss/Accor Hotels

Die Hotelkette Accor plant den Kauf von zwei Immobilien-Portfolios mit jeweils 86 beziehungsweise elf Häusern und insgesamt 12.838 Zimmern. Der Gesamtpreis liegt bei zirka 900 Millionen Euro. Die Hotels befinden sich in Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz.

Das erste Portfolio besteht aus 86 Hotels (11.286 Zimmer) von denen 67 in Deutschland und 19 in den Niederlanden liegen. Sie werden von Accor seit dem Jahr 2007 im Rahmen variabler Pachtverträge unter den Marken Ibis (29 Hotels), Ibis Budget (31 Hotels), Mercure (17 Hotels) und Novotel (9 Hotels) betrieben.

Die Akquisition kostet insgesamt 722 Millionen Euro. Die beiden verkaufenden Immobilienfonds, Moor Park Fund I und II wurden von der Consulting-Firma Moor Park Capital Partners beraten.

Zusätzlich ist Accor in Verhandlungen mit Axa Real Estate über ein zweites Portfolio eingetreten. Dieses umfasst elf Hotels (1.592 Zimmer) in der Schweiz. Sie werden seit 2008 von Accor im Rahmen variabler Pachtverträge unter den Marken Ibis (5 Hotels), Ibis Budget (2 Hotels), Novotel (3 Hotels) und MGallery (1 Hotel) betrieben.

Die beiden Akquisitionen tragen ab 2014 zum Ebit von Accor bei. Auf der Grundlage der Pro-Forma-Ergebnisse 2013 steigt der relative Beitrag der Hotels im Eigentum zum Nettobetriebsertrag von HotelInvest um zirka 14 Punkte auf 68 Prozent. Ein Ziel des Hotelinvestors ist es, den Anteil mittelfristig auf über 75 Prozent zu steigern.

Der Abschluss dieser Akquisitionen unterliegt den herkömmlichen Bedingungen für diese Geschäfte und der Genehmigung der zuständigen Behörden.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Hotelimmobilie, Transaktion

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