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TLG steigert operatives Ergebnis um 19,2 Prozent

Die FFO-Prognose wurde deutlich erhöht.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Immobiliengesellschaft TLG hat während der ersten sechs Monate 2015 Mieterlöse von rund 61,1 Millionen Euro erzielt. Das entspricht einer Steigerung um 7,2 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2014. Die Funds from Operations (FFO) erhöhten sich um 19,2 Prozent auf 31 Millionen Euro. Der Konzern hat die FFO-Prognose für das Gesamtjahr auf rund 63 Millionen Euro angehoben.

Die annualisierte Nettomiete im Kernportfolio erhöhte sich zum Berichtsstichtag auf 111,2 Millionen Euro. Der Leerstand nahm leicht um 0,7 Prozentpunkte auf 3,9 Prozent zu.

Das Portfolio der TLG Immobilien AG umfasste zum Berichtsstichtag am 30.6.2015 insgesamt 447 Objekte (31.12.2014: 460) mit einem Immobilienwert von rund 1,62 Milliarden Euro (31.12.2014: rund 1,52 Milliarden Euro). Somit erhöhte sich der Immobilienwert des Portfolios während des ersten Halbjahres 2015 um 6,3 Prozent.

Infolge der im Berichtszeitraum realisierten An- und Verkäufe stieg der Anteil des Kernportfolios am Gesamtwert des Portfolios auf nunmehr 94,2 Prozent. Die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge im Kernportfolio liegt aktuell bei 7,2 Jahren. Die Leerstandsquote des Kernportfolios liegt derzeit bei 3,9 Prozent.

Vor dem Hintergrund der positiven Entwicklung während des ersten Halbjahres hat der Vorstand der TLG die FFO-Prognose für das gesamte Geschäftsjahr nach oben angepasst. Nachdem bislang mit einer Steigerung der Funds from Operations um mindestens zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2014: 52,4 Millionen Euro) gerechnet worden war, geht der Vorstand nunmehr davon aus, dass sich die FFO auf rund 63 Millionen Euro belaufen werden.

Das Portfolio soll bis Ende 2017 auf ein Volumen von zwei Milliarden Euro ausgebaut werden.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnimmobilien, Wohnungsunternehmen

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