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TAG prognostiziert deutliche FFO-Steigerung für 2014

Zur Steigerung des FFO soll auch die jährliche Zinsersparnis beitragen
Bild: TAG Immobilien AG

Die Immobiliengesellschaft TAG erzielte im 3. Quartal 2013 einen operativen Gewinn (FFO, ohne Verkäufe) in Höhe von 48,6 Millionen Euro und gibt die FFO-Prognose von 90 Millionen Euro für 2014 bekannt. Als Grund werden Leerstandsabbau und höhere Mieteinahmen angegeben.

Die gesamten Umsatzerlöse konnten von 179,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum 2012 auf 307,6 Millionen Euro Ende September 2013 noch einmal deutlich gesteigert werden. Die Umsätze aus Vermietung erhöhten sich von 139,8 Millionen Euro innerhalb der ersten neun Monate 2012 auf 188,0 Millionen Euro in 2013. Daraus resultiert ein Mietergebnis von 149,5 Mio. (VJ: 107,5 Mio. Euro) und belegt mit einer Marge von knapp 80 Prozent die operative Ertragskraft des Portfolios.

Konzernweit konnte das Neuvermietungsgeschäft gesteigert und damit die Leerstandsrate im Vergleich zum Jahresende im Bereich Wohnen von 9,9 Prozent auf 9,0 Prozent weiter verbessert werden. Besonders erwähnenswert ist die weitere Verbesserung in Salzgitter. Dort liegt der Leerstand bei 19,2 Prozent und konnte noch einmal deutlich im Vergleich zum Ende des ersten Quartals 2013 (20,8%) gesenkt werden. Die Ist-Mieten pro Quadratmeter wurden 4,99 auf 5,03 Euro gesteigert, das entspricht einem Wachstum von etwa 0,8 Prozent im Quartal oder 3,2 Prozent annualisiert.

Das Ergebnis von Steuern (EBT) des Gesamtkonzerns beläuft sich innerhalb der ersten neun Monate 2013 auf 38,6 Millionen Euro. Das Zinsergebnis in der Berichtsperiode 2013 belief sich auf -76,4 Millionen Euro. Die Kennzahl Funds from Operations (FFO I) als Indikator der operativen Ertragskraft beträgt Ende September 2013 48,6 Millionen Euro ohne Verkäufe - respektive 100,7 Millionen Euro inklusive liquiditätswirksamer Rückflüsse aus Immobilienverkäufen.

Die Bilanzsumme lag nahezu unverändert zum Jahresende 2012 am 30.9.2013 bei 3,7 Milliarden Euro. Das Immobilienvolumen beträgt parallel hierzu 3,6 Milliarden Euro zum Ende des dritten Quartals 2013. Der Rückkauf von rund einem Drittel der Wandelschuldverschreibungen bis zum Ende des dritten Quartals 2013 hat parallel zur Optimierung der Bilanzstruktur geführt und beinhaltet gleichzeitig eine deutliche Zinsersparnis.

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