Der Strabag SE-Konzern hat im Geschäftsjahr 2017 eine Rekordleistung von 14,6 Milliarden Euro erwirtschaftet. Dies entspricht einem Anstieg um acht Prozent gegenüber dem Vorjahr (13,5 Milliarden Euro). Dies geht aus den heute veröffentlichten ersten Zahlen für das Geschäftsjahr 2017 hervor.

Auch die Aussichten für das börsennotierte Unternehmen sind demnach glänzend. Der Auftragsbestand umfasste ein Volumen von 16,6 Milliarden Euro, ein Plus von zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr (14,8 Prozent).

Die Aufwärtsbewegung ist nach Angaben des Konzerns insbesondere auf den deutschen Verkehrswegebau und eine Anzahl an mittelgroßen österreichischen Hoch- und Ingenieurbauprojekten zurückzuführen. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern den österreichischen Projektentwickler Raiffeisen Evolution übernommen. Auch in den zentral- und osteuropäischen Kernmärkten des Konzerns sei eine Zunahme des Geschäfts zu beobachten. Vor allem im vierten Quartal habe Strabag SE zahlreiche Großaufträge im Verkehrswegebau in Ungarn und Polen sowie Hoch- und Ingenieurbauprojekte in Deutschland und in Asien akquiriert.

Ausblick 2018

Für 2018 rechnet Strabag SE ebenfalls mit einer positiven Entwicklung bei der Leistung. Der Vorstand geht von einem Anstieg auf etwa 15,0 Milliarden Euro aus (plus drei Prozent).

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