Daniel Vallés Valls und Martin Staudacher, die Gründer von Wohnungshelden. Bild: wohnungshelden

Wie sieht die Startup-Szene in der Immobilienwirtschaft aus? Kreative PropTech- oder FinTech-Unternehmen stellen sich in unserer Online-Serie regelmäßig vor. Heute dabei: Das Unternehmen Wohnungshelden aus München.

Die Gründer

Daniel Vallés Valls (31 – M.Sc. Informatik) und Martin Staudacher (31, M.Sc. Wirtschaftsinformatik) sind die Gründer von Wohnungshelden. Während der gemeinsamen Zeit in der IT-Beratung bei Capgemini bzw. am Tischkicker entstand die Diskussion über das Thema Vermietung. Daraus sei schlussendlich die Idee entstanden, den Mieterwechsel digital abzubilden, erklären die Gründer.

Die Idee

Das Startup liefert Wohnungsunternehmen und deren Vermietern eine Webanwendung zur Digitalisierung des Mieterwechsels. Das Besondere dabei ist, nach Aussage der Gründer, dass diese white-label Lösung das Wohnungsunternehmen in den Mittelpunkt stelle und zudem keine Schnittstellenanpassungen benötige. Damit sei sie innerhalb eines Tages einsatzbereit und ermögliche auf Anhieb eine Optimierung und Standardisierung der Prozesse der Kunden. Das Unternehmen versichert, dass dadurch eine Effizienzsteigerung von bis zu 80% erzielt und Leerstände reduziert werden könnten. Gleichzeitig werde die Kundenorientierung gesteigert, indem eine einheitliche, transparente und persönliche Kommunikation mit den Interessenten sichergestellt werde.

Bild: wohnungshelden

Die Entwicklungszeit

Die Gründer haben das Startup bereits im Januar 2016 gegründet. Anfangs seien sie mit einem eigenen Marktplatz für Immobilien gestartet, hätten jedoch schnell festgestellt, dass dieser Bereich zu stark besetzt sei, berichten sie. Mit etwas Abstand hätten sie ihr Konzept daher auf B2B-Kunden ausgerichtet und die entscheidenden Anpassungen vorgenommen.

Geplante Änderungen

Aktuell decken die Jungunternehmer nach eigener Aussage bereits einen großen Teil des Mieterwechsels digital ab und erweitern ihre Lösung laufend entlang dieses Prozesses. Für das Startup entscheidend sei, dass man im Kern ein Problem einer breiten Masse lösen könne und die Plattform sich einfach auf weitere Märkte ausrollen lasse. 

Der Unterschied zu etablierten Unternehmen

Nicht nur Unternehmen können von Startups lernen, erklären die Gründer, auch umgekehrt müssten sie schnell die Prozesse verstehen und Lösungen bereitstellen, die einen echten Mehrwert schaffen. Nur so könnten die Kunden vom Produkt überzeugt werden. Bei der Einführung selbst sei es ihrer Ansicht nach unabdingbar, dass alle Mitarbeiter gemeinsam abgeholt und in den Veränderungsprozess eingebunden werden.


Hinweis: Alle Informationen sind eigene Angaben des Unternehmens wohnungshelden.


Mehr News zum Thema:

Co-Living-Space Berlin: Wohngemeinschaft für Digitalnomaden

Kooperation statt Konkurrenz: Die PropTechs kommen

Immobilienfinanzierung: Wer übernimmt die Führung bei der digitalen Innovation?

Immobilienbanken sehen FinTechs (noch) nicht als ernsthafte Konkurrenz 

Startup-Serie: Homeday

Startup-Serie: Exporo

Startup-Serie: Realbest

Startup-Serie: Bergfürst

Startup-Serie: Mezzany

Startup-Serie: Zinsland

Startup-Serie: Homelike

Startup-Serie: McMakler

Startup-Serie: Immomio

Startup-Serie: 123Makler

Startup-Serie: LifeLife

Startup-Serie: Maklaro

Startup-Serie: iFunded

Startup-Serie: Kiwi.Ki 

Startup-Serie: Allthings

Startup-Serie: Zinsbaustein

Startup-Serie: Doozer

Startup-Serie: Mieterengel

Startup-Serie: ETG 24

Startup-Serie: Devepo

Startup-Serie: Estao

Startup-Serie: Moovin

Startup-Serie: Lireco

Startup-Serie: Brick Spaces

Startup-Serie: Immobroke

Startup-Serie: Timum

Startup-Serie: Casavi

Startup-Serie: Mymovingpartner

Startup-Serie: My Real ID

Startup-Serie: Livabout

Startup-Serie: ShareDnC

Startup-Serie: WeWash

Startup-Serie: Architrave

Startup-Serie: Inreal

Startup-Serie: Medici Living

Startup-Serie: vermietet.de

Startup-Serie: CoPlannery

Bild: HomeBeat Live
​​​​​​​


Schlagworte zum Thema:  Startup, Online-Plattform, Vermietung

Aktuell
Meistgelesen