Die Gründer von Timum: Dr. Carsten Mohs und Bastian Kruck Bild: Jann Venherm

Wie sieht die Startup-Szene in der Immobilienwirtschaft aus? Kreative PropTech-oder FinTech-Unternehmen stellen sich in unserer Online-Serie regelmäßig vor. Heute dabei: Das Unternehmen Timum.

Die Gründer

Timum wurde von Dr. Carsten Mohs und Bastian Kruck gegründet. Beide waren zuvor bei Arvato Bertelsmann am Aufbau des Sozialen Geräte-Netzwerks Omnidoo beteiligt, Carsten als „Head of Product“, Bastian als Freelance Cloud Architect. Kennengelernt haben sie sich bei  HFC Human-Factors-Consult.

Die Idee

Die Gründer fragten sich, warum Besichtigungen in Zeiten des E-Commerce immer noch telefonisch vereinbart werden. Ihre Marktanalysen zeigten nach eigenen Angaben, dass Immobilien-Dienstleister in digitalen Kalendern besondere Features brauchen: Verschiedene Ansichts- und Buchungsoptionen, Gruppen- und Einzeltermine, Terminanfragen- und Zugriffs-Management. Sie entwickelten ein entsprechendes Online-Tool, das auch als Plug-In-Lösung für CRM-Systeme, Webseiten und Portale einsetzbar ist.

Immobilienmakler und Verwalter können mit Timum ihre Besichtigungen und Serviceeinsätze digital organisieren: Der Anbieter gibt verfügbare Termine vor, das System koordiniert die Interessenten automatisch. Das spare sehr viel Zeit, erklären die Gründer, da Timum die Vernetzung eines digitalen Kalenders mit der inhaltlichen Flexibilität eines Papierkalenders biete.

Bild: Timum
Die Entwicklungszeit

Zunächst über Freelancer-Jobs finanziert, erhielt das Projekt 2015 Förderung im „You is Now“-Accelerator von ImmoScout24 sowie durch einen Business Angel, schildern die Unternehmer. Mit einer ersten integrierten Produktvariante wurde Timum Partner der Plattform, steigende Nutzerzahlen hätten weitere Investoren gebracht. Bis Ende 2016 nutzten nach Aussage der Gründer 6.000 Anbieter und 60.000 Wohnungssuchende die Lösung.

Geplante Änderungen

Der digitale Kalender werde hauptsächlich von Maklern und Verwaltern eingesetzt, hat man bei Timum erkannt. Neue „Business-Features“ sollen gezielt auch Projektentwickler, Liegenschaftsverwalter und große Maklerketten ansprechen. Zudem bereiten die Gründer eine Expansion ins europäische Ausland vor.

Der Unterschied zu etablierten Unternehmen

Das kleine Team lebt eigene Innovationen auch intern: agile Methoden und digitale Prozesse erlauben kurze Entwicklungszyklen. Die Unternehmer heben hervor, dass so neue Ideen oder Kundenwünsche teilweise schon nach wenigen Tagen im Produkt verfügbar seien. Timum bringe daher bewusst auch neue Features früh heraus, um direkt Nutzer-Feed-Back umzusetzen. Der persönliche und offene Kundenkontakt ermögliche echten Support, so die Gründer.


Hinweis: Alle Informationen sind eigene Angaben des Unternehmens Timum

 

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Schlagworte zum Thema:  Startup, Online-Plattform, Digital, Makler, Verwalter

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