| Startup-Serie

McMakler: "Flexibilität, Begeisterung und Einsatz"

McMakler Gründer Hanno Heintzenberg und Lukas Pieczonka
Bild: McMakler

Wie sieht die Startup- Szene in der Immobilienwirtschaft aus? Jede Woche stellt sich bei uns ein kreatives PropTech-oder FinTech-Unternehmen vor. Heute dabei: Das Berliner PropTech-Unternehmen McMakler.

Die Gründer

Lukas Pieczonka (28), Berufserfahrung: Home24: Head of Online Marketing, Director of Finance; Studium: Universität St. Gallen (Master Accounting & Finance), Universität Mannheim (Bachelor Wirtschaftsinformatik)

Hanno Heintzenberg (28), Berufserfahrung: The Boston Consulting Group (BCG): Unternehmensberater, Studium: Universität St. Gallen (Master Accounting & Finance), Universität Mannheim (Bachelor Wirtschaftsinformatik)

Die Idee

Der Markt für Immobilienmakler hat sich seit der Einführung des Bestellerprinzips gewandelt. Die Maklercourtage kommt nun meistens vom Vermieter. Er beauftragt den Makler und kann, anders als früher, die üblichen 2,38 Kaltmieten nicht mehr an den Mieter weiterreichen. Viele Immobilieneigentürmer sind seitdem auf der Suche nach preisgünstigen Alternativen, bevor sie alles in Eigenregie erledigen müssen. Hier setzt McMakler an und bietet sämtliche Maklerdienstleistungen bei Vermietung und Verkauf zu Festpreisen, die nach Auskunft des Unternehmens oftmals deutlich unter den Preisen traditioneller Makler liegen. Als Hybridmakler habe McMakler die meisten, sehr zeitaufwendigen Schritte des Makleralltags zentralisiert und digitalisiert. Der Makler selbst werde nur dort eingesetzt, wo er für den Kunden einen Mehrwert schafft – als fachkundiger Berater mit Orts- und Branchenkenntnis und als direkter persönlicher Ansprechpartner für Vermieter und Mieter.

So wirbt McMakler auf seiner Website
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Entwicklungszeit

McMakler habe, so sagen die Jungunternehmer, erfreulicherweise eine wichtige Erkenntnis direkt zu Beginn der Entwicklungszeit gehabt: Dass der Fokus nicht alleine auf der technischen Entwicklung liegen könne. Somit sei die Startzeit zu einer Phase des täglichen Lernens geworden. Insbesondere war es den Unternehmern wichtig, das Stigma des „Online Maklers“ loszuwerden und sich einen Stand in der Branche zu sichern. Vor allem das Vertrauen vieler Hausverwaltungen und Immobilienfonds sei eine wesentliche Stütze des Erfolgs gewesen.

Geplante Änderungen

McMakler will in den kommenden Monaten weitere Produktverbesserungen einführen – angefangen von Echtzeit-Reporting für die Eigentümer über direkte Terminvereinbarung für Besichtigungen bis zum automatischen Vermarktungsstart noch im Objekt des Eigentümers.

Der Unterschied zu etablierten Unternehmen

Bei McMakler sei man enorm veränderungsfreudig – keiner halte zu lange an falschen oder nicht umsetzbaren Ideen fest, sagen die Unternehmer. Sie glauben an die Idee, den Markt für Immobiliendienstleistungen transparenter und professioneller zu machen.

 

Hinweis: Alle Informationen sind eigene Angaben des Unternehmens McMakler.

 

Mehr News zum Thema:

PropTechs: Eine Branche wacht auf

PropTech-Markt: Kontinentaleuropa steckt noch in den Kinderschuhen

Berlin: "German PropTech Initiative" gegründet

Crowdinvesting: Kleine Summen, kleine Projekte

Neue Player mit ehrgeizigen Zielen-nicht nur im Crowdinvesting

Startup-Serie: Homeday

Startup-Serie: Realbest

Startup- Serie Exporo

Startup-Serie: Bergfürst

Startup-Serie: Mezzany

Startup-Serie: Zinsland

Startup-Serie: Homelike

Schlagworte zum Thema:  Startup, Online-Plattform, Makler

Aktuell

Meistgelesen