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LifeLife: "Die Bedürfnisse der Kunden verstehen"

Martti Mela ist einer der beiden Gründer und CEO des PropTech-Unternehmens LifeLife.
Bild: lifelife GmbH

Wie sieht die Startup-Szene in der Immobilienwirtschaft aus? Jede Woche stellt sich bei uns ein kreatives PropTech-oder FinTech-Unternehmen vor. Heute dabei: Das 2015 gegründete PropTech-Unternehmen LifeLife aus Berlin.

Die Gründer

Martti Mela (37, CEO) und Lauri Kainulainen (33, CTO) haben LifeLife gegründet. Mela studierte an der Helsinki University of Technology und Kainulainen an der University of Tampere. Sie lernten sich 2008 kennen, während sie beide ihr Master-Studium an der Media Lab of Aalto University absolvierten.

Die Idee

Lifelife versteht sich als virtueller oder besser digitaler Assistent, mit dem zum Beispiel die Prozesse in der Vermietung automatisiert werden können. LifeLife übernimmt die gesamte Kommunikation mit den Mietinteressenten von der Vereinbarung von Besichtigungen bis hin zum Unterzeichnen der Mietverträge. Bei der Mietbuchhaltung stellt LifeLife sicher, dass die Mieten eingehen und stellt Asset Managern ein Cash-flow-Reporting in Echtzeit zur Verfügung. Mit der Hilfe von LifeLife sparen die Kunden nach Aussage des Unternehmens dadurch, dass Leerstandskosten reduziert würden, Mieteinnahmenverluste gesenkt und operative Kosten eingespart werden könnten.

Die Entwicklungszeit

Im Frühling 2015 ist LifeLife als digitaler Immobilienmakler an den Start gegangen. Die Unternehmer hatten festgestellt, dass ihre Kunden, also Asset und Property Manager und Immobilienfonds, mit der manuellen Arbeit in der Vermietung Probleme haben. Ihr Service sollte dieses Problem für sie lösen. Die Gründer konnten im Pre-Seeding Investoren und Business Angels gewinnen und sind nun in einer Finanzierungsrunde.

Bild: lifelife GmbH

Geplante Änderungen

Bisher wurden die meisten Kernprozesse im Property Management automatisiert. Ziel ist es, alle Prozesse zu digitalisieren.

Der Unterschied zu etablierten Unternehmen

Etablierte Immobilienunternehmen haben aus Sicht der LifeLife-Gründer noch großen Nachholbedarf bei der Digitalisierung einzelner Prozessschritte ihres Property Managements. Schließlich stünden sie vor der Aufgabe, die operativen Kosten zu senken und die Servicequalität für Mieter und Immobilieneigentümer zu erhöhen. Bei LifeLife arbeite man eng mit seinen Kunden zusammen, um deren Bedürfnisse zu verstehen und eine Dienstleistung zu entwickeln, die ihnen bei der Befriedigung ihrer Bedürfnisse helfe.


Hinweis: Alle Informationen sind eigene Angaben des Unternehmens LifeLife. 

 

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Schlagworte zum Thema:  Startup, Online-Plattform, Vermietung

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