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Kiwi.Ki: "Innovationsgeist, Mut und Leidenschaft"

Die Gründer von Kiwi.Ki: Peter Dietrich, Claudia Nagel und Christian Bogatu.
Bild: Kiwi.Ki GmbH

Wie sieht die Startup-Szene in der Immobilienwirtschaft aus? Jede Woche stellt sich bei uns ein kreatives PropTech- oder FinTech-Unternehmen vor. Heute dabei: Das 2012 gegründete Unternehmen Kiwi.Ki GmbH aus Hamburg.

Die Gründer

Die Kiwi.Ki GmbH wurde im Februar 2012 gegründet. Das Gründertrio besteht aus den ehemaligen McKinsey-Unternehmensberatern, Sicherheitstechnikspezialisten und Unternehmern Dr.-Ing. Claudia Nagel, Dr.-Ing. Christian Bogatu und dem Unternehmer und Juristen Peter Dietrich.

Die Idee 

Die Idee hatte Mitgründerin Dr. Claudia Nagel schon 2007. Als sie bepackt mit Kind und Einkaufstüten vor ihrer Haustür stand, fragte sie sich, warum immer noch 4.000 Jahre alte physische Metallschlüssel aus der Handtasche herausgekramt werden müssen, obwohl das Ganze auch intelligenter gelöst werden könne. Als ihr dann auch noch Hausmeister, Postboten und Müllwerker mit großen Schlüsselbunden auf der Straße auffielen, war ihr klar, dass Kiwi Erfolg haben würde.
Heute profitieren laut den Gründern über 300 Wohnungsunternehmen wie degewo, Gesobau und TAG Wohnen von Kiwi. Mit dem zentral steuerbaren Kiwi-Türzugangssystem werde das Schlüsselmanagement der Verwaltungen erheblich erleichtert und Kosten reduziert. Kiwi verfügt über zwei grundlegende Funktionen: die ferngesteuerte Erteilung von Zutrittsrechten über die Kiwi-App oder das Kiwi-Portal und die Entriegelung der Türen über einen kleinen Transponder, der bereits aus einer Entfernung von drei Metern funktioniert.

Bild: Haufe Online Redaktion

Die Entwicklungszeit

An der Technologie habe das Unternehmen zwei Jahre gearbeitet, berichten die Gründer. Zunächst musste eine Technologie entwickelt werden, die die Sicherheit und den Datenschutz an den Haustüren gewährleistet und gleichzeitig den schlüssel- und berührungslosen Komfort bietet.

Geplante Änderungen

Das Unternehmen integriert verschiedene am Markt erhältliche elektronische Schlösser in die Kiwi-Plattform. Nach Wünschen der Kunden wird Kiwi inzwischen zum Kauf angeboten, wobei der Kaufpreis nach Angaben des Unternehmens als Modernisierungsmaßnahme nach §559 BGB auf die Kaltmiete umgelegt werden kann. In dem bisherigen Betreibermodell bleiben die Unternehmer Eigentümer der Hardware und berechnen den Zugang als Service, dessen Kosten als Betriebskosten auf die Bewohner umgelegt werden können.

Der Unterschied zu etablierten Unternehmen 

Die Unternehmenskultur ist nach Aussage der Gründer von Innovationsgeist, Mut und Leidenschaft geprägt. Das junge Team bestehe aus Experten für Sicherheitstechnik, Verschlüsselung, User Experience und Design und komme aus der ganzen Welt. Allen sei gemeinsam, dass sie die Passion für exzellente Services und Produkte teilten. Auf dem Weg dahin ist es den Unternehmern wichtig, auch mal Fehler zu machen und aus diesen zu lernen, und den Markt, die Technologie und den Kunden besser zu verstehen. Dafür hole man regelmäßig Kundenfeedback ein, um auf die Erfahrungen und Wünsche der Kunden einzugehen. „Das haben wir schon immer so gemacht“ ist nach Auffassung der Gründer kein Argument. Es sei wichtig, flexibel zu sein und auch mal die Strategie zu ändern und einen ganz anderen Weg zu gehen, um die Ziele zu erreichen. Flache Hierarchien und kleine Teams ermöglichten dem Startup, beweglich zu sein und schnell zu agieren. 

Hinweis: Alle Informationen sind eigene Angaben des Unternehmens Kiwi.Ki. 

 

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