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Immomio: "Neue Features fast im Wochentakt"

Nicolas Jacobi, Gründer und Geschäftsführer von Immomio
Bild: Haufe Online Redaktion

Wie sieht die Startup-Szene in der Immobilienwirtschaft aus? Jede Woche stellt sich bei uns ein kreatives PropTech-oder FinTech-Unternehmen vor. Heute dabei: Das 2014 gegründete PropTech-Unternehmen Immomio aus Hamburg.

Die Gründer

Immomio wurde von Nicolas Jacobi (29), Betriebswirt und Hockey Nationalspieler, Johannes Hiemer (30), Wirtschaftsinformatiker, Nico Vogelsberger (29), Steuerberater, Calvin Kühn (29), Diplom-Wirtschaftsingenieur und Tobias Kopelke (31), freier Software Entwickler, gegründet.

Die Idee

Vermietungen bedeuten für Verwalter und Wohnungsunternehmen immensen Personalaufwand bei zunehmendem Kostendruck. Das Immomio-Mieter-Matching ist nach Aussage des Unternehmens die erste Lösung der Branche, die den Vermietungsprozess vollständig digitalisiert und automatisiert. So könne der durch den Vermietungsprozess verursachte Zeitaufwand um über 90 Prozent reduziert werden. Durch die Übernahme von Routinearbeiten, wie zum Beispiel der Beantwortung der von den Portalen kommenden Anfragen, der Bewertung und Sortierung der Interessenten durch einen Matching-Algorithmus oder der Terminkoordination für Besichtigungen, könne Immomio durch Zeit- und Kosteneinsparungen besonders effizient arbeiten. Zudem garantiere die Immomio-Software, dass objektive Kriterien, die von der Unternehmensführung vorgegeben werden können, der Mieterauswahl zu Grunde gelegt werden.

So wirbt Immomio auf seiner Website für sein Angebot.
Bild: Immomio

Die Entwicklungszeit

In der Software stecken nach Aussagen von Immomio fast zwei Jahre Arbeit. Die Gründer mussten früh erfahren, dass Verwalter und Wohnungsunternehmen sehr spezielle Anforderungen haben.

Geplante Änderungen

Das Augenmerk lag bei Immomio bisher auf dem objektbezogenen Bewerbungsprozess. Als nächstes werde man die Frage beantworten „Wie verwerte ich die Profile der Interessenten intelligent weiter, welche die Wohnung nicht erhalten haben?“. Die Antwort der Unternehmer lautet „Automatischer Interessentenpool“ und soll bald online gehen.

Der Unterschied zu etablierten Unternehmen

Bei Immomio denke man nicht in bestehenden Prozessen der Branche, heißt es beim Unternehmen, sondern wolle diese verändern. Die Entwicklung neuer Innovationen und kreativerer Ansätze falle leichter, wenn das Team nicht nur aus Experten der Wohnungswirtschaft bestehe. Aufgrund kleiner, agiler Teams könne Immomio sehr flexibel sein. Während etablierte Software-Unternehmen Update-Zyklen von 6 bis 12 Monaten hätten, bringe Immomio neue Features fast im Wochentakt online.

Hinweis: Alle Informationen sind eigene Angaben des Unternehmens Immomio.

 

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Schlagworte zum Thema:  Startup, Online-Plattform, Vermietung

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