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ETG 24: "Viel Mut zahlt sich aus"

Bernhard Preißer ist einer der Gründer sowie Geschäftsführer von ETG 24.
Bild: Haufe Online Redaktion

Wie sieht die Startup-Szene in der Immobilienwirtschaft aus? Jede Woche stellt sich bei uns ein kreatives PropTech-oder FinTech-Unternehmen vor. Heute dabei: Das Unternehmen ETG 24.

Die Gründer

Aimo Künkel (28) ist verantwortlich für die IT – bereits seit seinem Studium „Mobile Medien“ begleitet er das Projekt. Bernhard Preißer (50) betreute als Senior Consultant viele EDV-Projekte mit dem Schwerpunkt Prozessmanagement. Hans-Gerd Mauersberger (56) ist selbst Immobilienverwalter.

Die Idee

Der Großteil der Kommunikation mit Kunden, Eigentümern, Mietern und Lieferanten/Dienstleistern erfordere einen hohen personellen Aufwand, erklären die Unternehmer. Mit ETG 24 werde die Kommunikation so weit digitalisiert, dass die Verwaltungskosten enorm gesenkt würden und der Kundenservice dabei sogar noch gesteigert werden könne. Dafür werden auf der Plattform den jeweiligen Zielgruppen nach eigener Aussage ganz einfach und rund um die Uhr sowohl alle relevanten Dokumente und Informationen online zur Verfügung gestellt, als auch Möglichkeiten zur Kommunikation angeboten. Unternehmen würden sich so über mehr Zeit durch weniger E-Mails, Anrufe und Rückfragen freuen - Kunden  über mehr Service und Qualität durch ihren Dienstleister.

Bild: etg24

Die Entwicklungszeit

Die Entwicklung begann bereits 2008 als Lean-Startup in den eigenen Verwaltungsunternehmen. Nach positivem Feedback wurde 2013 die ETG 24 GmbH gegründet. Mittlerweile wickelten zehntausende Nutzer ihre objektbezogene Kommunikation mit ETG ab, berichten die Unternehmer. Die Zahl der verwalteten Einheiten verdoppele sich jährlich.

Geplante Änderungen

Begonnen habe alles mit der Kommunikation auf Objektebene, mittlerweile sei auch die direkte Kommunikation mit einzelnen Teilnehmern möglich. Als nächstes werde man bei ETG 24 die Vernetzung der Unternehmen untereinander ins Visier nehmen und automatisierte Anbindungen an die hauseigene Software der Kunden schaffen.

Der Unterschied zu etablierten Unternehmen

Bei ETG 24 gebe es verschiedene Generationen, Fachbereiche und Charaktere in der Entscheidungsebene, was nach Ansicht der Gründer eine ganzheitliche Perspektive auf das Problem ermögliche. Mit dem Startup schaffe man Standards und ermögliche Netzwerkeffekte, von denen letztlich alle profitierten. Dafür benötige es nach Ansicht der Jungunternehmer eines genauen Verständnisses für die Bedürfnisse der Teilnehmer und manchmal auch viel Mut – doch es zahle sich aus.

 

Hinweis: Alle Informationen sind eigene Angaben des Unternehmens ETG 24.

 

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Schlagworte zum Thema:  Online-Plattform, Startup, Kommunikation

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