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Doozer: "Beweglich zu sein, hat Charme"

Nicholas Neerpasch, der Gründer von Doozer
Bild: Doozer

Wie sieht die Startup-Szene in der Immobilienwirtschaft aus? Jede Woche stellt sich bei uns ein kreatives PropTech-oder FinTech-Unternehmen vor. Heute dabei: Das 2014 gegründete Unternehmen Doozer.

Der Gründer

Doozer wurde 2014 von Dipl.-Ing. Architekt Nicholas Neerpasch (39) gegründet. Nach wissensprägenden Stationen bei Zaha Hadid Architects in London und Ernst & Young in Berlin gründete er im Jahr 2010 zudem die acht+Baumanagement und Immobilienberatung GmbH und stieg 2012 als geschäftsführender Gesellschafter in die GFP Gruppe ein.

Die Idee

Doozer ist nach eigener Aussage die erste B2B-Plattform für die direkte internetbasierte Vergabe von Handwerksdienstleistungen zwischen Immobilienunternehmen und Qualitätshandwerksbetrieben. Professionelle Handwerksleistungen, die normalerweise einen zwei bis vierwöchigen Beauftragungsaufwand benötigen, könnten mit der Doozer-Software innerhalb einer Stunde zusammengestellt, terminiert und beauftragt werden.

Insbesondere für Bestandshalter, aber auch für Handwerksunternehmen, sei das eine enorme Erleichterung. Früh habe für den Gründer auf der Hand gelegen, dass in den Prozessen im Immobilienbereich unglaubliche Verbesserungspotenziale schlummern. Mit zunehmender Praxiserfahrung sei die Idee, eine konkrete Lösung im Bereich Sanierung von Bestandswohnungen zu entwickeln, recht schnell gekommen.

Mit dem Rückenwind der omnipräsenten Digitalisierungsreformen sei so nicht nur eine Anwendung mit echtem Mehrwert, sondern auch ein preistransparenter Marktplatz mit messbaren Kostenvorteilen, entstanden.

Bild: Doozer

Die Entwicklungszeit

Aufregend und gleichzeitig auch unglaublich motivierend sei die Entwicklungszeit des Startup Unternehmens gewesen, berichtet der Jungunternehmer. Erst recht, als klar geworden sei, dass die eigene Idee funktioniere und selbst die ganz Großen der Branche damit gut arbeiten könnten.

Bei Doozer weiß man aber auch: Die digitale Revolution hat gerade erst begonnen. Und damit gebe es die Chance das Produkt täglich weiterzuentwickeln. 

Geplante Änderungen

Doozer ist als Serviceportal für die Immobilienwirtschaft angekommen. Nun gelte es, die Lösung mit anderen Systemen zu verzahnen, damit sie sich noch besser in bestehende Abläufe eingliedert. Hier plant das Unternehmen unter anderem Schnittstellen zu gängigen ERP-Systemen zu schaffen. Weiter soll das System ausgebaut werden, zum Beispiel mit einem digitalen Übergabeprotokoll für die Wohnungsübergabe.

Der Unterschied zu etablierten Unternehmen

Als Startup habe man unter anderem den Charme, beweglich zu sein, heißt es bei Doozer. Man könne sich schnell drehen, wenden, flexibel reagieren und vor allem Dinge hinterfragen und ändern. Große Organisationen seien häufig starrer in ihren Prozessen und verpassten so mitunter den nahtlosen Anschluss an neue Technologien. Wenn etablierte Unternehmen sich ihre Flexibilität erhalten könnten, hätten sie es im Tagesgeschäft manchmal leichter.

 

Hinweis: Alle Informationen sind eigene Angaben des Unternehmens Doozer.

 

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Schlagworte zum Thema:  Online-Plattform, Startup, Handwerk

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