Philip Schur und Giannis Paraskevopoulos, die beiden Gründer von Brick Spaces. Bild: Brick Spaces

Wie sieht die Startup-Szene in der Immobilienwirtschaft aus? Kreative PropTech-oder FinTech-Unternehmen stellen sich in unserer Online-Serie regelmäßig vor. Heute dabei: Das Unternehmen Brick Spaces aus Düsseldorf.

Die Gründer

Gegründet wurde Brick Spaces von Philip Schur (25) und Giannis Paraskevopoulos (27) im Mai 2015. Beide kennen sich aus der gemeinsamen Ausbildung zum Industriekaufmann mit begleitendem BWL Studium bei einem Essener Bau- und Immobilienkonzern.

Die Idee

Im Vorfeld der Gründung planten die Gründer die Umsetzung eines Gastronomie-Konzepts, welches durch temporäre Restaurants – sogenannte Pop-Up-Restaurants – getestet werden sollte. Schnell wurde ihnen jedoch klar, dass es zwei Probleme gab: Zum einen war das Angebot für kurzzeitig mietbare Gewerbeflächen wie Stores, Restaurants oder Galerien nirgendwo zentral dargestellt, zum anderen ist gerade im Retail- und Gastro-Bereich der Aufwand, eine temporäre Vermietung durchzuführen, zu hoch. Genau dort setzten die Jungunternehmer mit Brick Spaces an und erläutern die  Vorteile so: Für Immobilienfachleute ermöglichten die standardisierten Prozesse und die Dienstleistung von Brick Spaces eine effiziente temporäre Vermietung ihrer Flächen. Brick Spaces stelle Objekte dabei nicht nur übersichtlich dar, sondern liefere in Zusammenarbeit mit potentiellen Mietern konkrete Mietangebote, die, nach Absprache, nur noch zur Vertragsunterschrift gebracht werden müssten.

Bild: Brick Spaces

Die Entwicklungszeit

Durch ständiges Probieren, Feedback einholen und Anpassen habe sich Brick Spaces von einer Plattform für junge Unternehmer und Startups schnell zu einem spannenden Instrument für große Unternehmen und Agenturen entwickelt, berichten die Gründer. Auch auf der Vermieterseite seien schnell Immobilienfachleute auf die Plattform aufmerksam geworden, um ihre Flächen unkompliziert für Kurzzeitmieten zur Verfügung zu stellen.

Geplante Änderungen

In der Zukunft gehe es um eine Ausweitung der Zusammenarbeit mit professionellen Vermietern und Immobilienunternehmen im D-A-CH-Gebiet. Dies sei für Brick Spaces vor allem auf Grund der steigenden Nachfrage sehr wichtig. Darüber hinaus werde die Plattform weiter digitalisiert und soll somit für kleinere Mieter und Vermieter noch einfachere Vertragsschlüsse ermöglichen.

Der Unterschied zu etablierten Unternehmen

Startup sein hat nach Aussage der Jungunternehmer Vor- und Nachteile. Dass man klein sei, bedeute einerseits, dass man sich Schritte sehr gut überlegen und Ressourcen disponieren müsse. Andererseits jedoch erlaube es einem, schnell zu sein und Dinge ohne Umschweife zu ändern, wenn sie nicht klappen.
Es gehe bei Brick Spaces darum, Abläufe stetig zu optimieren und die vorliegenden Prozesse regelmäßig in Frage zu stellen. Gerade das könne für etablierte Unternehmen ein Learning sein. Nur weil etwas für viele Jahre Bestand habe, sei es niemals eine Garantie für die Zukunft.

 

Hinweis: Alle Informationen sind eigene Angaben des Unternehmens Brick Spaces.

 

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Schlagworte zum Thema:  Online-Plattform, Miete, Immobilienunternehmen, Startup

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