13.10.2016 | Startup-Serie

Allthings: "Auf große Konzeptphasen verzichten"

Stefan Zanetti, Marc Beermann, Manfred Bausch, Sebastian Tschan (v.l.n.r.)
Bild: Allthings

Wie sieht die Startup-Szene in der Immobilienwirtschaft aus? Jede Woche stellt sich bei uns ein kreatives PropTech- oder FinTech-Unternehmen vor. Heute dabei: das PropTech-Unternehmen Allthings.

Die Gründer

Gegründet haben das Startup vier gestandene Unternehmer: Stefan Zanetti (CEO & Sales, vormals Gründer der beiden ETH Spin-offs synesix und careware); Manfred Bausch (COO, vormals Gründer von Aquantum); Marc Beermann (CFO und CPO, vormals Bain & Company, VM Capital und urbanfarmers) und Sebastian Tschan (CTO, vormals blinkbox / London).

Die Idee

Allthings macht es nach eigener Aussage möglich, jedes Gebäude und jedes Portfolio mit seiner eigenen Applikation auszustatten. Dabei umfassen die Applikationen alles, was aus digitaler Sicht sinnvoll für ein besseres Leben innerhalb und für ein besseres Management dieser Gebäude ist. Dazu zählen Mehrwertdienste, effiziente Prozesse, digitale Kommunikation, smarte und nachhaltige Funktionen: alles in einer App. Allthings sei so gebaut, dass man modular auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Nutzer oder Gebäudetypen und Assetklassen eingehen kann, berichten die Gründer. Ein Bürogebäude brauche eventuell optional eine Besucher-Parkplatzbuchungs-Funktion; ein Wohngebäude einen elektronischen Concierge. Dabei liefere Allthings nicht nur eigene Dienste, sondern binde auch Dritte mit ein, wie zum Beispiel Anbieter smarter Gebäudetechnik, lokale Partner und andere. Immobilienunternehmen nutzten Allthings, um Gebäude mit Mehrwertdiensten aufzuladen, massive Effizienz- und Qualitätssteigerungspotenziale in der Bewirtschaftung zu erreichen und um datengetrieben das Management der Gebäude zu verbessern.

Bild: Allthings

Die Entwicklungszeit

Allthings wird seit 2013 in enger Zusammenarbeit mit Eigentümern, Verwaltungen und Immobilienentwicklern entwickelt.

Geplante Änderungen

Allthings sei im Prinzip ein Appstore für Gebäude und werde laufend um weitere Funktionen – vor allem von dritten Partnern – erweitert, erklärt man beim Unternehmen. Das Potenzial für weitere Dienste sei grundsätzlich endlos. Monat für Monat entwickle und integriere man weitere Funktionen.

Der Unterschied zu etablierten Unternehmen 

Schnell und klein starten, auf keinen Fall warten, bis etwas perfekt ist, auf große Konzeptphasen verzichten, in der Praxis lernen und nachher verbessern, sind die Prinzipien bei Allthings.

 

Hinweis: Alle Informationen sind eigene Angaben des Unternehmens Allthings.

 

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Schlagworte zum Thema:  Online-Plattform, Startup, App Store, Gebäude

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