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SGA versteigert 115 Immobilien für rund vier Millionen Euro

Ehemalige Bahngebäude wurden gut verkauft
Bild: Lutz Stallknecht ⁄

Im November hat die Sächsische Grundstücksauktionen (SGA) Immobilien für rund vier Millionen Euro versteigert. Insgesamt wurden in Leipzig 115 Objekte aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg und Hessen veräußert. Damit wechselten rund 79 Prozent der angebotenen Objekte den Eigentümer.

Den Hauptteil machten Mehrfamilienhäuser, Gewerbeobjekte und Eigentumswohnungen aus. Darüber hinaus wurden auch 13 Bahnhofsgebäude erfolgreich verkauft. Nach Angaben des Auktionshauses gab es besonders lebhaftes Interesse an großen Gewerbeobjekten.

Den höchsten Einzelerlös erzielte mit 505.000 Euro das ehemalige Postamt in Chemnitz/OT Bernsdorf (Sachsen). Das Startgebot für das Gebäude lag bei 390.000 Euro. Auch für ausgefallenere Immobilien fanden sich neue Eigentümer. So wurde bei den Winterauktionen unter anderem in Leipzig eine ehemalige Gärtnerei inklusive einem knapp 17.000 Quadratmeter großen Grundstück für 125.000 Euro veräußert.

Von 14 angebotenen Bahnhöfen fanden 13 einen neuen Besitzer. Die Einzelerlöse lagen oft weit über dem geforderten Mindestgebot. Das höchste Gebot für ein Bahnhofsgebäude lag bei 72.000 Euro für das Objekt in Sömmerda. Die höchste Steigerungsrate gegenüber dem Mindestgebot erzielte ein ehemaliges Bahnhofsgebäude im bayerischen Schwarzenbruck. Es wurde für 12.000 Euro aufgerufen und wechselte für 70.000 Euro den Besitzer.

Schlagworte zum Thema:  Immobilien, Auktion

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