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Schrottimmobilien: Angeklagte zu mehreren Jahren Haft verurteilt

Die Angeklagten sollen zwischen 2006 und 2010 Geschäfte mit Schrottimmobilien gemacht haben
Bild: Gerhard Frassa ⁄

Nach mehr als 60 Verhandlungstagen im Schrottimmobilien-Verfahren mit knapp sechs Millionen Euro Schaden hat das Landgericht Darmstadt fünf Haftstrafen verhängt. Die längste Strafe erhielt ein 51-Jähriger wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs in 18 Fällen: sieben Jahre und neun Monate.

Ein sechster Angeklagter kam mit einer Strafe von einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung davon. Der Prozess hatte im August 2012 begonnen. Den Angeklagten war vorgeworfen worden, zwischen 2006 und 2010 mit Häusern und Wohnungen in Wiesbaden, Offenbach, Raunheim und anderen Städten windige Immobiliengeschäfte betrieben zu haben. Käufer wie Banken seien über den Tisch gezogen worden.

Kurz nach Beginn dieses zweiten Schrottimmobilien-Prozesses war nach zwei Jahren Dauer ein ähnliches Verfahren ebenfalls in Darmstadt zu Ende gegangen. Neun Angeklagte - unter ihnen frühere Notare - mussten in Haft. Eine Banden-Chefin erhielt eine Strafe von insgesamt zwölfeinhalb Jahren.

Schlagworte zum Thema:  Immobilien, Schrottimmobilie

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