13.12.2013 | Projekt

Pläne zwischen EBS und Wiesbaden über Jura-Fakultät gescheitert

EBS-Standort "Arrium" in Wiesbaden
Bild: EBS

Ursprünglich hatte die European Business School (EBS) ihre Jura-Fakultät im "Alten Landgericht" in Wiesbaden ansiedeln wollen. Die Pläne scheiterten wegen unerwartet hoher Sanierungskosten. Die Stadt Wiesbaden wies jeden Vorwurf zurück. Das Bildungsinstitut sucht nun einen neuen Standort.

Der Plan, die Fakultät im Alten Landgericht in Wiesbaden zu eröffnen, werde nicht weiter verfolgt, teilte die EBS mit. Das Gebäude hätte aufwändig saniert werden müssen. Vor allem wegen Denkmalschutz- und planungsrechtlichen Auflagen habe ein Risiko von Mehrkosten bestanden, heißt es in der Mitteilung.

Von der Stadt Wiesbaden sei aber keine weitere Unterstützung zu erwarten gewesen. Mit dem Land habe es dagegen konstruktive Gespräche gegeben. Wiesbadens Oberbürgermeister Sven Gerich (SPD) sagte, die Argumentation, dass die Ansiedlung der EBS an den Kosten für die Sanierung des alten Gebäudes gescheitert sei, könne er nicht nachvollziehen.

"Stadt und Land haben jeweils Millionenbeträge für die Entwicklung des Areals und die Sanierung des Gebäudes – das ja ein maßgeblicher Grund war, eine juristische Fakultät dort anzusiedeln – zugesagt", so Gerich. Die Begründung der EBS, hier das Hauptproblem zu sehen, sei für ihn nicht nachvollziehbar. Die Stadt hoffe nun, dass sich die private Hochschule Fresenius auf dem Gelände ansiedele.

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