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Prime Office plant Dividende in Höhe von 40 bis 45 Prozent des FFO

Prime Office stellt den Aktionären eine hohe Dividende in Aussicht
Bild: BirgitH ⁄

Die Büroimmobilienfirma Prime Office hat die Integration der OCM German Real Estate Holding weitgehend abgeschlossen. Nun lockt das Unternehmen mit einer Dividende in Höhe von 40 bis 45 Prozent des für das Gesamtjahr angepeilten operativen Ergebnisses (FFO) von 44 bis 46 Millionen Euro.

Der FFO lag zwar im ersten Quartal aufgrund von Verkäufen und einem hohem Leerstand mit 10,2 Millionen Euro rund drei Millionen Euro unter dem Wert des Vergleichswertes 2013, aber nach Angaben des Unternehmens noch im Plan. Wirtschaftlich war das erste Quartal 2014 auch von Einmal- und Sondereffekten im Rahmen der Verschmelzung geprägt.

Darüber hinaus reduzierte sich das Portfolio des Prime Office Konzerns durch Verkäufe 2013 beziehungsweise Anfang 2014 um insgesamt sieben Objekte, woraus ein Rückgang des Nettoergebnisses aus der Vermietung von fünf Millionen Euro resultiert. Bei Erträgen aus der Vermietung von 24,8 Millionen Euro erwirtschaftete die Prime Office im ersten Quartal 2014 ein Nettoergebnis aus der Vermietung in Höhe von 21,9 Millionen Euro.

Unter Einbeziehung der Sondereffekte lag das Periodenergebnis im ersten Quartal 2014 bei 101,3 Millionen Euro. Bereinigt um die Einmaleffekte aus dem Zusammenschluss mit der Prime Office Reit-AG erwirtschaftete die Prime Office AG ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 9,1 Millionen Euro.

Aktueller Leerstand von rund 20 Prozent

Im ersten Quartal 2014 erzielte Prime Office mit einem Vermietungsvolumen von rund 46.300 Quadratmetern und einer Vermietungsleistung von etwa 4,9 Prozent der Gesamtmietfläche ein gutes Vermietungsergebnis. Die Jahresnettomiete lag bei 111 Millionen Euro. Auf dieser Basis lag die Bruttorendite auf Jahresbasis bei rund 5,9 Prozent. Die EPRA-Nettorendite im Portfolio erreichte fünf Prozent. Sie reflektiert den aktuellen Leerstand von rund 20 Prozent.

Im Verlauf des ersten Quartals setzte die Prime Office zudem die Optimierung ihres Portfolios fort. Das Unternehmen verkaufte ein Gebäude in Stuttgart/Fellbach für rund 34 Millionen Euro im Februar. Darüber hinaus hat die Gesellschaft am 30. April und am 12. Mai Kaufverträge für drei weitere Immobilien, davon zwei in Leipzig und eine in Frankfurt, mit einem Volumen von insgesamt 24,8 Millionen Euro beurkundet. Aus diesen Transaktionen resultiert ein Nettogewinn von rund einer Million Euro. Aufgrund der Verkäufe wird sich der Leerstand im Portfolio um rund 3.500 Quadratmeter und die Leerstandsquote um rund 20 Basispunkte reduzieren.

Prime Office: Weitere Mietabschlüsse erwartet

Im Jahresverlauf erwartet die Gesellschaft weitere Mietvertragsabschlüsse, insbesondere für die Immobilien in Frankfurt und Düsseldorf. Ziel ist es, den derzeitigen Leerstand von knapp 20 Prozent bis zum Jahresende zu reduzieren. Hierbei werden insbesondere in Frankfurt auch alternative Nutzungskonzepte geprüft, entsprechend dem gerade verkauften Objekt in der Gutleutstraße in Frankfurt.

Die Erlöse aus getätigten Immobilienverkäufen sowie wesentliche Teile aus der im Februar abgeschlossenen Barkapitalerhöhung werden für die Tilgung von Darlehen verwendet. Zudem wurden im Februar die Refinanzierungen des Homer- und des Herkules Portfolios zum Abschluss gebracht. Der Verschuldungsgrad (Net-LTV) verbesserte sich in Folge der vorgenommenen Tilgungen und der Refinanzierungen des Homer- und Herkulesportfolios trotz der Abwertung des Westend-Ensembles in Frankfurt in Höhe von 25,9 Millionen Euro um 3,6 Prozentpunkte auf 55 Prozent.

Prime Office bestätigt Prognose 2014
Basierend auf dem Ergebnis des ersten Quartals bestätigt die Prime Office die Prognose für das Geschäftsjahr 2014 mit erwarteten Erträgen aus der Vermietung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien in Höhe von 112 bis 114 Millionen Euro und den FFO in Höhe von 44 bis 46 Millionen Euro. Zudem stellt die Prime Office den Aktionären der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2014 eine Dividende in Höhe von 40 bis 45 Prozent des FFO in Aussicht.

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