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Polis steigert FFO auf 1,8 Millionen Euro

Für das Gesamtjahr 2015 rechnet Polis mit einem sinkenden FFO
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Immobiliengesellschaft Polis hat die Mieterträge im ersten Quartal 2015 um drei Prozent auf 4,7 Millionen Euro erhöht. Die Kennzahl "Funds from Operations" (FFO) verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwölf Prozent auf 1,8 Millionen Euro.

Höhere Instandhaltungskosten ließen das Ergebnis aus laufender Immobilienbewirtschaftung um ein Prozent auf 3,9 Millionen Euro sinken. Der Vorstand rechnet in den kommenden Monaten mit einer Fortsetzung dieser Entwicklung und bestätigte die Prognose für das Gesamtjahr.

In den ersten drei Monaten sprang der Gewinn vor Steuern (Ebt) um 76 Prozent auf 3,7 Millionen Euro. Positiv wirkte sich vor allem die Bewertung von Immobilien und Zinsderivaten aus. Nach Abzug der Steuern blieb unter dem Strich ein Ergebnis je Aktie von 0,28 (0,16) Euro.

Die Berliner, die auf die Modernisierung und Verwaltung von Büroimmobilien in etablierten Lagen an den wichtigsten deutschen Bürostandorten spezialisiert sind, verbesserten den Vermietungsgrad im Berichtsquartal um zwei Prozentpunkte auf 94 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bis zum Jahresende ist ein Anstieg auf 96 Prozent geplant.

Ausblick auf 2015

Die Mieteinnahmen dürften 2015 wegen des Leerstands in der Frankfurter "Gutleutstraße" nur geringfügig steigen. Der FFO sinkt wegen des höheren Instandhaltungsaufwands aller Voraussicht nach um 2,8 Millionen Euro.
Ungeachtet weiterer Bewertungseffekte von Zinsderivaten prognostiziert der Vorstand ein Ergebnis vor Steuern von etwas mehr als sieben Millionen Euro, nach 10,3 Millionen Euro im Jahr zuvor.

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