13.07.2015 | Unternehmen

Polis hebt FFO-Prognose für 2015 auf rund 4,3 Millionen Euro

Die FFO werden über der Prognose liegen
Bild: Veer Inc.

Die Immobilien AG Polis hat ihr vorläufiges Konzernergebnis vor Steuern im ersten Halbjahr 2015 um 136 Prozent auf rund 10,4 Millionen Euro gesteigert. Für das Gesamtjahr prognostiziert das Unternehmen ein Konzernergebnis vor Steuern von 15 bis 17 Millionen Euro. Die operative Kennzahl FFO wird mit rund 4,3 Millionen Euro leicht oberhalb der bisherigen Voraussage liegen.

Die Ergebnissteigerung beruht in erster Linie auf einem gestiegenen Ergebnis aus der Bewertung von Anlageimmobilien und einem positiven Ergebnis aus der Bewertung der bestehenden Zinssicherungsinstrumente. Die Neubewertung der Anlageimmobilien zum Quartalsende ergab eine positive Marktwertänderung von 6,3 Millionen Euro.

Daneben ergab sich aus dem gestiegenen Marktzinsniveau ein positives Bewertungsergebnis aus den derivativen Zinsinstrumenten in Höhe von 0,5 Millionen Euro. Damit liegt das Zwischenergebnis vor Steuern (Ebt) zum Halbjahr bereits mehr als drei Millionen Euro oberhalb der zuletzt veröffentlichten Prognose der Gesellschaft für das Gesamtjahr.

Da es sich weitgehend um eine Veränderung der nicht liquiditätswirksamen Bewertungsergebnisse handelt, ergeben sich nur geringe Auswirkungen bei der um außerordentliche Ergebnisse bereinigten operativen Kennzahl "Funds from Operations"
(FFO) in Höhe von 3,6 Millionen Euro zum 30.6.2015.

Das positive Ergebnis aus der Bewertung der Anlageimmobilien beruht auf den Fortschritten bei der Vermietung der restlichen Leerstandsflächen und der erfolgreichen Verlängerung von Bestandsmietverträgen, einer Reduzierung des Instandhaltungsaufwands und der positiven Entwicklung unserer Anlageimmobilien, insbesondere in Berlin, Dresden und Stuttgart.

Aufgrund des guten Bewertungsergebnisses wird die Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Anhebung weitgehend wegen nicht vorhergesehener und nicht liquiditätswirksamer Marktwertänderungen bei den Anlageimmobilien und Finanzderivaten erfolgt.

Wegen der Unsicherheiten bei der Bewertung von Anlageimmobilien und der gegenwärtig dynamischen Marktentwicklung kann lediglich eine Spanne von 15 bis 17 Millionen Euro für das Konzernergebnis vor Steuern (Ebt) prognostiziert werden. Die FFO werden mit rund 4,3 Millionen Euro leicht oberhalb der bisherigen Prognose liegen. Der Net Asset Value (NAV) wird sich durch diese Veränderungen auf rund 185 Millionen Euro erhöhen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister

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