21.03.2013 | Unternehmen

Patrizia steigert Gewinn um knapp 90 Prozent

Der Ausbau des Dienstleistungsgeschäfts ist ein Grund für die positive Entwicklung
Bild: Patrizia Immobilien AG

Die Patrizia Immobilien AG steigerte den Jahresüberschuss 2012 um 88,7 Prozent auf 25,5 Millionen Euro (2011: 13,5 Mio. Euro). Das Vorsteuerergebnis verbesserte sich um 20 Prozent auf 20,3 Millionen Euro. Die Erträge kamen 2012 zu 51 Prozent aus Serviceleistungen (2011: 34 %).

Die Bankdarlehen verringerten sich im Berichtszeitraum um 24,9 Prozent auf 521,1 Millionen Euro, die Eigenkapitalquote verbesserte sich weiter auf 35,4 Prozent (31.12.2011: 28,1%). Die Beschäftigtenzahl stieg im Jahresverlauf um 17,7 Prozent auf 586 Mitarbeiter (31.12.2011: 498).

In 2012 hat Patrizia neue Standorte in London, Paris und Kopenhagen gegründet. In den nordischen Immobilienmärkten hat das Unternehmen im vergangenen Jahr das betreute Immobilienvermögen auf 550 Millionen Euro nahezu verdoppelt. Auch bei den Fondsinvestments setzt Patrizia auf Europa: 2012 wurden für ihre Fonds Immobilien im Wert von rund einer Milliarde Euro angekauft, davon wurden 40 Prozent im Ausland. In Summe sind derzeit 1,6 Milliarden Euro außerhalb Deutschlands investiert. In Deutschland wurden neue Co-Investments etabliert beziehungsweise bestehende ausgebaut.

Im Berichtsjahr hat Patrizia die Anzahl der verkauften Wohnungen um 14,7 Prozent auf 2.696 Einheiten gesteigert (2011: 2.351). Dabei wurden als Dienstleister 428 Wohnungen (2011: 448), im Bereich aus den Co-Investments 559 Wohnungen (2011: 61) sowie aus den Eigeninvestments 1.709 Wohnungen (2011: 1.842) verkauft. Bis 2016 sollen alle eigenen Immobilien verkauft und die Erlöse über Co-Investments zu investiert werden.

Ergebnisprognose eingehalten

Das auf Basis der IFRS ermittelte Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug 28,6 Millionen Euro (2011: 19,9 Mio. Euro). Das um nicht liquiditätswirksame Effekte bereinigtes EBT adjusted belief sich auf 20,3 Millionen Euro, womit die Prognose einer 20 -prozentigen Steigerung erreicht wurde (2011: 16,7 Mio. Euro). Berücksichtigt man auch die durch Verkäufe realisierten und damit zahlungswirksamen Marktwertänderungen der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien (Investment Property) im operativen Ergebnis, so führt dies zu einem erheblichen Gewinnsprung von 28,8 Millionen Euro in 2011 auf nun 43,9 Millionen Euro (+52,6 %).

Die Herkunft der Erträge betrachtet, kamen 2012 über alle Segmente hinweg 51 Prozent aus Serviceleistungen (2011: 34 %). Das Ziel war ein Anteil des Dienstleistungsgeschäfts von rund 50 Prozent.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnungsunternehmen

Aktuell

Meistgelesen