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Patrizia kauft Wohnungspaket für 900 Millionen Euro

Patrizia soll im April das Übernahmeangebot unterbreitet haben
Bild: Patrizia Immobilien AG

Der Immobilienkonzern Patrizia hat für rund 900 Millionen Euro 13.500 Wohnungen in Deutschland und 500 Einheiten in Schweden übernommen. Verkäufer ist ein skandinavischer Fonds. Das Übernahmeangebot wurde Patrizia zufolge von den rund 8.400 Anteilseignern aus Norwegen und Schweden mit großer Mehrheit angenommen.

Bis zum 18. Mai haben mindestens 83,1 Prozent der norwegischen und mindestens 52,5 Prozent der schwedischen Anteilseigner die Offerte angenommen. Etwa 30 Prozent der Wohnungen (5.000) sollen sich in Berlin befinden.

Das Wohnungsportfolio wurde bislang vom schwedischen Fonds "Hyresbostäder i Sverige III Gul AB" gehalten. Der Fonds gehört zu 67,4 Prozent der norwegischen "Boligutleie Holding III AS" und zu 32,6 Prozent der schwedischen "Hyresfastigheter Holding III Gul AB".

Der skandinavische Immobilienfonds wurde 2005 aufgelegt und zuletzt von der in Oslo ansässigen Gesellschaft Obligo Investment Management AS verwaltet.

Nach vollständiger Übernahme des Fonds und dessen Abwicklung plant Patrizia, die Wohnungsbestände ihren Kunden und Dritten als mögliches Investment zur Verfügung zu stellen.

Neben Berlin verteilen sich die Wohnungen über die Metropolregionen München, Stuttgart, Frankfurt am Main, Köln, Düsseldorf und Hamburg. Der Wohnungsbestand ist in einem guten technischen Zustand, der Leerstand liegt bei unter vier Prozent.

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