02.10.2013 | Transaktion

Frankfurter Neckermann-Grundstück an türkische Investoren verkauft

Rathaus Römer: Auch die Kommunalpolitik macht sich Gedanken um die Zukunft der Top-Immobilie
Bild: Florentine ⁄

Die britische Segro hat das ehemalige Frankfurter Betriebsgelände des insolventen Versandhändlers Neckermann verkauft. Das rund 17 Hektar große Grundstück, das nicht zur Insolvenzmasse gehörte, ging an eine türkische Investorengruppe. Das berichtet die "Frankfurter Rundschau".

Im Rathaus Römer kümmern sich mit Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) und Planungsdezernent Olaf Cunitz (Grüne) gleich zwei Kommunalpolitiker um die Top-Immobilie mit einer Größe von mehr als 23 Fußballplätzen. Im gültigen Bebauungsplan ist für das Areal zwischen Hanauer Landstraße und Main eine Gewerbenutzung vorgesehen.

Trotz schwieriger äußerer Umstände und nahezu ausschließlich gewerblich genutzter Nachbarschaft will das Planungsamt nach den Worten eines Sprechers prüfen, ob zumindest teilweise auch eine Wohnbebauung möglich wäre. Stadtrat Frank spricht sich hingegen eindeutig für eine gewerbliche Nutzung aus.

Zunächst sollten aber Gespräche mit der Investorengruppe abgewartet werden, die sich bislang im Stadtplanungsamt nur kursorisch nach den Möglichkeiten für das Grundstück erkundigt habe. Nach nicht bestätigten Informationen soll die Gruppe kürzlich auch die Schlösser Schaumburg bei Montabaur und Kransberg im Taunus erworben haben. Der Geschäftsführer der Schloss Schaumburg GmbH war nicht zu erreichen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Transaktion

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