14.03.2016 | Top-Thema Mipim Awards 2016: Die Finalisten

Historie

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Jury-Mitglied: Martin J. Brühl FRICS, Präsident der RICS und Head of Investment Management International von Union Investment Real Estate
Bild: Union Investment Real Estate GmbH

Seit der ersten Auslobung 1991 haben sich Projektentwickler, Eigentümer und Planer mit mehr als 2.400 Immobilienprojekten um einen Mipim Award beworben, davon sind bisher 155 Bauwerke in 88 Ländern von der jeweiligen Fachjury in der Vorauswahl und dem Messepublikum in der Endentscheidung für preiswürdig erachtet worden.

Über die Jahre wurden die aufgerufenen Kategorien immer wieder erweitert und den aktuellen Fragen der Architektur und Immobilienwirtschaft angepasst. In der Jury vertrat in diesem Jahr den Branchenverband RICS deren Präsident Martin J. Brühl von Union Investment Real Estate. Er schätzt die Bedeutung der Awards hoch ein, zumal sie generell den Fokus auf Umweltaspekte legen. „Die Bedeutung der Mipim Awards als international renommierter Wettbewerb steigt weiterhin. Die Mipim Awards sind ein Benchmark dafür geworden, wie gute Immobilienprojekte heute und in der Zukunft aussehen. Für mich ist es daher eine besondere Ehre, der Jury anzugehören.“

Diese Einschätzung teilt das langjährige Jurymitglied Paolo Gencarelli, CEO von Unicredit Real Estate. Die Gewinner profitierten von der starken Marke „MIPIM“, was sich nicht zuletzt in der seit dem Vorjahr um 55 Prozent gestiegenen Anzahl von Bewerbungen für den Award 2016 spiegele, und sie konkurrieren in einem hochrangigen Wettbewerb.

Seine Berufung in die Jury wertet Ralf Niebergall, Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer, als Anerkennung für die Baukultur in Deutschland. Auch der Mipim Award könne und müsse einen Beitrag zur Förderung der Baukultur leisten. „Sicherlich wäre es aus deutscher Sicht interessant, das Thema des kostengünstigen Wohnungsbaus und des Bauens in sozialer Verantwortung allgemein noch stärker berücksichtigt zu sehen. Besonders erfreulich ist es, dass auch für Sanierungen und Umnutzungen von Bauten sowie Stadtsanierungen Preise vergeben werden. Damit werden die richtigen Signale Richtung Immobilienbranche und Öffentlichkeit gesetzt. Hierbei wie auch sonst müssen wir uns für die bestmögliche Architekturqualität einsetzen. Die Veränderung von Nutzerbedürfnissen und gesellschaftlichen Prozessen sind heute so komplex, dass es sich schon im Hinblick auf die Nachhaltigkeit verbietet, x-beliebige Bauten zu realisieren. Wer heute billig baut, zahlt morgen einen sehr hohen Preis dafür.“

Schlagworte zum Thema:  Mipim, Mipim Awards, Projektentwicklung

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