14.03.2016 | Top-Thema Mipim Awards 2016: Die Finalisten

Die deutschen Finalisten

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Bild: © DR/MIPIM 2016

Dass sich Mipim Awards selbst auf regionale Märkte auswirken, bestätigt Wolfgang Finke MRICS von JLL Düsseldorf.

„Neben den Investoren profitieren insbesondere die beteiligten Städte und Gemeinden davon, da sie mit dem MIPIM Award einen völlig neuen, internationalen Bekanntheitsgrad erreichen. Düsseldorf ist ein Beispiel: In den letzten Jahren hat sich das Interesse der internationalen Investoren hier deutlich erhöht, einen wesentlichen Anteil daran haben die Mipim Awards in 2014 für den Kö-Bogen und in 2015 für das Dreischeibenhaus.“

2016 hat Düsseldorf wieder eine Chance mit Papillon, dem Umbau des Bunkers im Stadtteil Heerdt zu hochwertigen Wohnungen, Finalist in der Kategorie „Sanierte Gebäude“.

Eine solche Umnutzung hätte nie eine Chance gehabt ohne die Entwicklung eines neuen Stadtquartiers ringsum, in das die zusätzlichen Wohnungen eingebettet werden.

Ähnlich sieht es im Hamburger Norden aus – nicht in der Hafencity! -, wo auf altem Industrieareal zwischen Kanälen künftig gewohnt werden kann, u. a. in den „Hansaterrassen“, die in der Kategorie „Wohnimmobilien“ nominiert sind. Sogar bei „Aquis Plaza“ spielt Wohnraum eine Rolle, nominiert als „Einkaufszentrum“ mit Brückenfunktion zur Innenstadt in Aachen. Tatsächlich um eine Art Brücke handelt es sich bei der vierten Nominierung aus Deutschland: In der Kategorie „Gesundheitsimmobilien“ überzeugte die Jury der neue Haupteingang und Verbindungsbau zwischen dem Klinikteil und dem Forschungsteil des traditionsreichen Universitätsklinikums am Mainufer in Frankfurt.

Hier geht's zur Bilderserie "Deutsche Nominierungen für den Mipim Award 2016"

Schlagworte zum Thema:  Mipim, Mipim Awards, Projektentwicklung

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