21.05.2012 | Baumärkte

Max Bahr übernimmt umsatzstarke Praktiker-Märkte

Max Bahr soll Praktiker stärken
Bild: Max Bahr

Die Marke Praktiker könnte zu einem Auffangbecken für die Reste des tief in der Krise steckenden Baumarkt-Konzerns werden. Die überwiegende Zahl der umsatzstarken Filialen sollen an die Schwestermarke Max Bahr abgegeben werden, berichtete die "Financial Times Deutschland".

Die Financial Times Deutschland (FTD/Freitag) beruft sich dabei auf eine mit der Materie vertraute Person. "Der Anteil der Märkte, die umbenannt werden, könnte in der Größenordnung von 50 Prozent liegen", wird die Person in dem Bericht zitiert.

Das Unternehmen hatte am Sonntag angekündigt, mehr Praktiker-Märkte in Filialen der Tochter Max Bahr zu verwandeln, dabei keine Zahl genannt. Die Umbenennung ist Teil eines neuen Konzepts, das der Aufsichtsrat am Sonntag genehmigt hat, um an eine neue Finanzierung zu kommen. Die Schließung unrentabler Praktiker-Filialen sei dagegen nicht mehr Teil des Konzepts, schreibt das Blatt. Praktiker bekam von einem nicht näher genannten Geldgeber einen Kredit von 85 Millionen Euro. Wer das Geld gegeben hat, wollte das Unternehmen nicht sagen. Nach Informationen der "Lebensmittelzeitung" und der "FTD" handelt es sich dabei um den Finanzinvestor Anchorage Capital Group.

Schlagworte zum Thema:  Einkaufszentrum, Shopping-Center

Aktuell

Meistgelesen