30.08.2013 | Unternehmen

LEG steigert operatives Geschäft um rund zehn Prozent

LEG-Hauptsitz in Düsseldorf
Bild: LEG

Das 1. Halbjahr 2013 zeigte eine positive Geschäftsentwicklung der Immobiliengesellschaft LEG. So ist etwa der FFO um 10,9 Prozent auf 68,4 Millionen Euro gesteigert worden. Wesentliche Treiber waren unter anderem gestiegene Mieteinnahmen.

Die Nettokaltmieten wurden im ersten Halbjahr insgesamt um +4 Prozent auf 178,1 Millionen Euro (Vorjahr: 171,2 Mio. Euro) gesteigert. Bereinigt um den Effekt aus der Bocholt-Akquisition von Ende 2012 (Ankauf von 1.244 Wohnungen) entspricht dies einem organischen Wachstum von 2,8 Prozent.

Wesentliche Treiber für die positive Entwicklung waren zum einen eine Steigerung der Nettokaltmiete pro Quadratmeter um 1,9 Prozent auf 4,92 Euro (Vorjahr: 4,83 Eurp) sowie eine deutliche Reduzierung der Leerstandsquote von 3,9 Prozent auf 3,0 Prozent im Jahresvergleich. So wurde etwa die Leerstandsquote in Köln von 1,4 Prozent auf 0,5 Prozent und in Dortmund von 3,7 Prozent auf 2,5 Prozent verringert.

Im Berichtszeitraum ist das bereinigte Ebitda um 4,9 Prozent auf 113,4 Millionen Euro (Vorjahr: 108,1 Mio. Euro) gestiegen. Für das Gesamtjahr ist aufgrund der positiven Dynamik mit temporär gezielt höheren Gesamtausgaben für Investitionen in die Modernisierung und Instandhaltung zu rechnen. Das Gesamtbudget für 2013 wurde von rund 13 Euro auf rund 14 Euro pro Quadratmeter leicht erhöht, wobei die angestoßenen Modernisierungsprojekte schließlich eine Aktivierungsquote von insgesamt 50 Prozent erwarten lassen.

Zum 30.6.2013 betrug der Net Asset Value (NAV) 2.446,4 Millionen Euro (46,19 Euro pro Aktie), was einen Anstieg von 3,3 Prozent zum Vergleichswert am Bilanzstichtag darstellt (31.12.2012: 2.368,3 Mio. Euro/44,72 Euro pro Aktie). Die LEG verfügt über solide Bilanzkennzahlen, was sich in einem niedrigen Loan-to-Value-Verhältnis (LTV) von 47,50 Prozent widerspiegelt.

Akquisitionsstrategie umgesetzt

Die LEG hat im laufenden Geschäftsjahr bereits drei Portfolios mit insgesamt rund 3.500 Wohneinheiten in ihren Kernmärkten von Nordrhein-Westfalen (NRW) akquiriert. Aufgrund ihrer Wettbewerbsstärke konnte die LEG dabei einen Bieterwettbewerb vermeiden.

Die finanzielle Stärke und die breite Präsenz in den Kernmärkten sind strategische Erfolgsfaktoren, die das Unternehmen für Verkäufer zu einem bevorzugten Partner machen. Auf Basis der strikten Investitionskriterien entwickelt sich die Akquisitionspipeline weiterhin positiv. Die LEG befindet sich bei einer weiteren Portfoliotransaktion in fortgeschrittenen Gesprächen. Der Vorstand ist daher sehr zuversichtlich, das Akquisitionsziel von 10.000 Einheiten bis Ende 2014 zu erreichen.

Ausblick für 2013 bekräftigt

Vor dem Hintergrund der aktuellen Geschäftswicklung bekräftigt die LEG die Prognose, in 2013 ein Like-for-Like-Mietwachstum von rund zwei Prozent und einen FFO I von 138,5 bis 141,5 Millionen Euro zu erzielen. Dies berücksichtigt bereits einen ersten zeitanteiligen Effekt aus den bislang getätigten Akquisitionen. Diese positive Geschäftsperspektive in Kombination mit den positiven Effekten aus den bislang akquirierten Portfolios lässt für 2014 ein FFO-I-Wachstum von zehn Prozent erwarten.

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