10.10.2014 | Unternehmen

LEG erhöht Grundkapital und Prognose für 2015

LEG erhöht die Prognose 2015
Bild: LEG

Die Immobiliengesellschaft LEG traut sich nach dem Zukauf eines Wohnungsportfolios von der Deutschen Annington für das Geschäftsjahr 2015 unter anderem mehr Gewinn zu. Außerdem sammelte das Unternehmen mit einer Kapitalerhöhung 205 Millionen Euro ein.

Die für Immobiliengesellschaften wichtige operative Kenngröße FFO I (Funds from Operations) soll 2015 nun 188 bis 193 Millionen Euro betragen. Dies entspricht einem FFO pro Aktie von 3,29 Euro bis 3,39 Euro. Bislang hatte LEG nur 172 bis 177 Millionen Euro eingeplant.

Zuvor hatte das Unternehmen den Kauf von rund 9.600 Wohnungen vom Konkurrenten Deutsche Annington bekannt gegeben. Das Portfolio verteilt sich über verschiedene Standorte in Nordrhein-Westfalen.

Der Aktienmarkt bewertete den Deal und die Kapitalerhöhung in einer ersten Reaktion deutlich negativ: LEG-Titel rutschten im außerbörslichen Handel bei Lang & Schwarz um knapp vier Prozent auf den Ausgabepreis der neuen Papiere von 50 Euro ab. Händlern zufolge hatte die Preisspanne für die Anteilscheine bei 49,50 bis 50,50 Euro gelegen.

Wie geplant wurden 4,1 Millionen Anteilsscheine unter Ausschluss des Bezugsrechts der Altaktionäre verkauft. Den Emmissionserlös will LEG unter anderem für Zukäufe nutzen. Die Aktien wurden institutionellen Investoren in einem beschleunigten Bookbuilding-Verfahren angeboten. Begleitet worden war die Transaktion von der Deutschen Bank und Goldman Sachs. Zusätzlich sollen im Rahmen einer Privatplatzierung 2,4 Millionen Aktien aus dem Bestand des Großaktionärs Perry Luxco RE platziert werden.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnungsunternehmen

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