28.12.2011 | Makler

LBBW: Verkauf des Immobiliengeschäfts auf 2012 verschoben

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) gerät beim Verkauf des Wohnungsbestands in Verzug: Das Geschäft soll im 1. Quartal 2012 über die Bühne gehen, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Zunächst war der Abschluss bis Ende 2011 geplant.

Die rund 21.500 Wohnungen befinden sich fast alle in Baden-Württemberg. Medienberichten zufolge sind noch zwei Interessenten im Rennen: Ein Konsortium um die Stuttgarter GWG-Gruppe und die Augsburger Immobilienfirma Patrizia. Bei dem Konsortium um die GWG-Gruppe ist auch die Stadt Stuttgart beteiligt.

Der Verkauf des Immobiliengeschäfts ist eine Auflage der EU-Kommission. Nach dem Absturz in die Verlustzone war die LBBW von den Eignern - Land, Stadt Stuttgart und Sparkassen - gestützt worden. Brüssel hatte die milliardenschweren Hilfen nur unter strengen Auflagen genehmigt, wozu der Ausstieg aus Geschäftsbereichen und auch das Streichen von Arbeitsplätzen zählen.

Die LBBW hatte sich in der Vergangenheit bereits von Anteilen an der Deka-Bank, der Energiebörse EEX und der LBS getrennt.

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