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KWG verdoppelt operatives Ergebnis auf 5,4 Millionen Euro

Für 2014 geht der Vorstand von einer positiven Entwicklung aus
Bild: KWG Kommunale Wohnen AG

Die Immobiliengesellschaft KWG Kommunale Wohnen hat die Umsatzerlöse im Jahr 2013 gegenüber dem Vorjahr um 64 Prozent auf 45,7 Millionen Euro gesteigert. Die Funds from Operations (FFO) verdoppelten sich auf 5,4 Millionen Euro. Für das Geschäftsjahr 2014 geht der Vorstand von einer Fortsetzung der positiven Entwicklung aus.

Mit der FFO-Steigerung um rund 160 Prozent wurde die prognostizierte Zielgröße von fünf Millionen Euro übertroffen.

Bei einem positiven operativen Cashflow in Höhe von 3,8 Millionen Euro weist die KWG AG für 2013 einen Konzernüberschuss von 1,2 Millionen Euro aus. Die Erlöse aus Nettokaltmieten stiegen auf 30,7 Millionen Euro nach 19,8 Millionen Euro im Vorjahr und legten im Jahresverlauf deutlich zu. Dabei lagen die Nettomieteinnahmen im vierten Quartal 2013 mit 7,5 Millionen Euro deutlich über dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums von 5,5 Millionen Euro. Von den im Geschäftsjahr 2013 erzielten Nettokaltmieten entfielen 14,7 Millionen Euro beziehungsweise 48 Prozent auf die neuen Einheiten des KWG-Portfolios.

Das Immobilienvermögen sank aufgrund von Verkäufen und Wertanpassungen im Portfolio leicht von 428,1 Millionen Euro 2012 auf 424,5 Millionen Euro im Jahr 2013. Gleichwohl stieg das Immobilienvermögen 2013 pro Quadratmeter von 712 Millionen Euro in 2012 auf 723 Millionen Euro.

Die KWG AG wird ihre Strategie der Portfoliobereinigung auch in 2014 weiter fortsetzen und sich selektiv von Beständen trennen, die aus baulichen oder regionalen Aspekten nicht optimal in die Portfoliostrategie der KWG AG passen. Dennoch erwartet der Vorstand, dass die Nettokaltmieten mit rund 30 Millionen Euro auf dem Niveau von 2013 liegen werden.

Darüber hinaus erwartet der Vorstand einen leicht steigenden FFO aus Vermietungserlösen. Zusätzlich soll die Ertragskraft der KWG AG durch Liquiditätszuflüsse aus der geplanten Portfoliobereinigung gestärkt werden. Es ist geplant, das freigesetzte Eigenkapital in die Entwicklung des Bestandsportfolios zu reinvestieren, um dessen Ertragskraft weiter zu stärken. Ferner rechnet der Vorstand in 2014 mit einem Ergebnis vor Steuern und Bewertungseffekten von rund fünf Millionen Euro.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister

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