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KWG steigert Umsatzerlöse um elf Prozent

Die KWG hat Immobilien in ganz Deutschland, z. B. in Berlin.
Bild: KWG AG

Das Immobilienunternehmen KWG Kommunale Wohnen hat die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2014 um knapp elf Prozent auf 61,9 Millionen Euro gesteigert. Den größten Anteil daran hatten die Vermietungserlöse, die mit 43,5 Millionen Euro etwas geringer ausfielen als im Vorjahr mit 45,7 Millionen Euro. Für 2015 geht der Vorstand von einer Fortsetzung der positiven Entwicklung aus.

Entsprechend entwickelten sich auch die Nettokaltmieten von 31,1 Millionen Euro auf 30,4 Millionen Euro. Die Veräußerungserlöse stiegen auf 18,3 Millionen Euro (2013: zehn Millionen Euro). Insgesamt wurden 681 Einheiten und 227 Stellplätze verkauft. Das Konzernergebnis nach Steuern vervielfachte sich mit 5,2 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr (2013: 1,2 Millionen Euro).

Aufgrund der Immobilienverkäufe im Zuge der strategischen Portfoliobereinigung ist die Anzahl der Mieteinheiten auf 8.627 Wohn- und Gewerbeeinheiten (exklusive Stellplätze) gesunken (2013: 9.332). Die mit den Immobilienverkäufen erwirtschaftete Liquidität wurde für die Rückführung von Fremdmitteln und Darlehen sowie für die Modernisierung der Bestände eingesetzt.

Der Leerstand des KWG-Portfolios verbesserte sich und fiel mit 9,8 Prozent erstmals unter die Zehn-Prozent-Marke (2013: 12,5 Prozent). Gleichzeitig konnte die Durchschnittsmiete des Portfolios von 5,01 Euro pro Quadratmeter auf 5,10 Euro pro Quadratmeter gesteigert werden.

Das Immobilienvermögen sank zwar verkaufsbedingt nominal leicht von 424,5 Millionen Euro auf 421,5 Millionen Euro im Jahr 2014, konnte jedoch qualitativ von 723 Millionen Euro auf 780 Millionen Euro gesteigert werden. Gleichwohl wies die KWG einen operativen FFO exklusive Verkäufe von 5,6 Millionen Euro aus (2013: 5,4 Millionen Euro). Dies entspricht einer Steigerung von rund vier Prozent gegenüber dem Vorjahr und liegt über der Prognose für das Gesamtjahr 2014 in Höhe von rund fünf Millionen Euro. Der FFO II inklusive Verkäufe stiegt von 5,8 Millionen Euro auf acht Millionen Euro.

Darüber hinaus erwartet der Vorstand für 2015 um rund zwei Prozent gestiegene operative FFO aus Vermietungserlösen. Das um Bewertungseffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern soll im laufenden Jahr um rund 20 Prozent gegenüber Vorjahr gesteigert werden.

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