22.05.2014 | Unternehmen

Nachträgliche Kosten durch "Zeilgalerie"-Verkauf belasten IFM-Ergebnis

Folgen aus dem Verkauf der "Zeilgalerie" drücken das Ergebnis
Bild: Copyright: Stephan Gawlik Fotodesign

Der Konzern der IFM Immobilien AG hat das erste Quartal 2014 mit einem Verlust von 1,5 Millionen Euro beim Ergebnis vor Steuern beendet. Grund für den Rückgang waren vor allem nachträgliche Kosten im Zusammenhang mit dem Brandschutz bei der von IFM veräußerten Liegenschaft "Zeilgalerie" in Frankfurt am Main.

Im Vorjahr lag das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Ergebnis vor Steuern) noch bei 0,5 Millionen Euro. Das Konzernergebnis im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2014 betrug -1,2 Millionen Euro (Q1 2013: 0,2 Mio. Euro). Der Konzernumsatz der ersten drei Monate 2014 lag mit 2,7 Millionen Euro um 38,3 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor (Q1 2013: 4,4 Mio. Euro).

Der Rückgang des Konzernumsatzes ist dem Unternehmen zufolge im Wesentlichen auf den Wegfall von Mieterträgen aufgrund der Verkäufe der Liegenschaften "Romeo & Julia" und "Zeilgalerie" in Frankfurt am Main sowie "Office Tower" in Darmstadt und die ebenfalls damit verbundene Reduzierung der Erträge aus der Weiterberechnung von Nebenkosten zurückzuführen.

Mieterträge sinken um knapp 40 Prozent

Die Mieterträge des ersten Quartals 20104 lagen mit zwei Millionen Euro um 38,8 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahresquartal (3,3 Mio. Euro). Die Erträge aus der Marktbewertung von als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien beliefen sich im Berichtszeitraum auf 0,1 Millionen Euro (Q1 2013: 1,0 Mio. Euro).

Nach Steuern erzielte IFM im ersten Quartal 2014 ein Konzernergebnis in Höhe von -1,2 Millionen Euro (Q1 2013: 4,6 Mio. Euro). Die Bilanzsumme des IFM-Konzerns verminderte sich zum 31.3.2014 von 272,8 Millionen Euro auf 235,7 Millionen Euro. Der Wert der als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien erhöhte sich um 9,7 Prozent auf 165,3 Millionen Euro, worin sich vor allem der Erwerb der Liegenschaft "Ulmenstraße 22" in Frankfurt sowie werterhöhende Umbaumaßnahmen bei den Objekten "Maxxon" in Eschborn, "Das Carré" in Heidelberg sowie "GutenbergPark" in Mainz widerspiegeln.

Die Eigenkapitalquote, die zum Bilanzstichtag 2013 bei 43,8 Prozent gelegen hatte, erhöhte sich zum Ende des ersten Quartals 2014 auf 50,2 Prozent.

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