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Entscheidung im Volkssolidaritäts-Prozess verschoben

Auf Gerechtigkeit müssen die Kläger bis 17. März warten: Dann soll das Urteil gefällt werden
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Geschädigten von zwei insolventen Immobilienfonds der Volkssolidaritäts-Kreisverbände Mecklenburg Mitte und Bad Doberan / Rostock-Land warten weiter auf das Prozessende: Die für Freitag geplante Bekanntgabe der Entscheidung über vier Verfahren wurde auf den 17. Mai verlegt.

Der Grund seien die umfassenden, von den streitenden Parteien neu eingebrachten Unterlagen, wie das Landgericht Rostock am Montag mitteilte. In dem Zivilverfahren klagen vier von insgesamt rund 1.600 Geschädigten gegen die zwei Kreisverbände sowie gegen den Landes- und den Bundesverband der Volkssolidarität. In zwei Fonds, die "Volkssolidarität Sozial Immobilien GmbH und Co KG" und die "Volkssolidarität Sozial Immobilien GmbH", sollen zwischen 2001 und 2009 rund 9,5 Millionen Euro versickert sein. Ein Anwalt der Geschädigten hatte bei Klageeinreichung von einem "Schneeballsystem" gesprochen. Dafür verantwortlich gemacht werden zwei frühere Manager der beiden Kreisverbände.

Schlagworte zum Thema:  Immobilienfonds, Prozess

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