13.09.2013 | Unternehmen

Kaufhaus JOH schließt am 18. September seine Pforten

Trotz intensiver Bemühungen: Die restlichen Filialen werden endgültig geschlossen
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Am 18. September schließt das Traditionskaufhauses JOH mit Räumungsverkäufen in den Filialen Gelnhausen, Friedberg und Zwickau. Das teilten Insolvenzverwalterin Julia Kappel-Gnirs und Geschäftsführer Peter K. Sudholt mit. Es sei nicht gelungen, einen Investor für die Standorte zu finden.

Von dem Aus sind rund 140 Mitarbeiter betroffen, für die ein Sozialplan ausgehandelt wurde. 89 der ursprünglich 300 Mitarbeiter konnten durch den Verkauf der Filialen in Gotha und Saalfeld an die Unternehmensgruppe Moses-Leininger ihren Arbeitsplatz behalten. Weitere 70 Beschäftigte haben gekündigt.

Das Unternehmen, das im Jahr 2010 sein 250-jähriges Bestehen gefeiert hatte, hatte am 8. Mai bei Amtsgericht Hanau Insolvenzantrag gestellt. Als Gründe für die finanzielle Schieflage nannte JOH sinkende Umsätze und die Konkurrenz durch Onlineanbieter.

Schlagworte zum Thema:  Insolvenz

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