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JLL steigert Honorarumsatz um 17 Prozent

In Deutschland ist der Umsatz aus Honoraren um 36 Prozent gestiegen
Bild: Haufe Online Redaktion

Der Immobiliendienstleister JLL erzielte im zweiten Quartal 2015 weltweit einen Umsatz aus Honoraren von 1,2 Milliarden US-Dollar. Das ist eine Steigerung um 17 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2014. In Deutschland ist der Umsatz aus Honoraren sowohl im zweiten Quartal als auch im ersten Halbjahr jeweils um 36 Prozent in Euro (elf Prozent in US-Dollar) gestiegen.

Der Gesamtumsatz in Deutschland hat im ersten und im zweiten Quartal 2015 jeweils um 40 Prozent (14 Prozent in US- Dollar) zugelegt. Der Geschäftsbereich Capital Markets & Hotels steigerte seinen Umsatz im Quartalsvergleich um 88 Prozent in Euro (54 Prozent in US-Dollar) sowie um 71 Prozent in Euro (39 Prozent in US-Dollar) im Halbjahresvergleich.

Der Vermietungsumsatz in Deutschland stieg im Quartalsvergleich um 14 Prozent (minus acht Prozent in US-Dollar) und wuchs im ersten Halbjahr um 26 Prozent (zwei Prozent in US-Dollar).

Die Umsätze in den Bereichen Asset-, Property-, Shopping Center-Management und Project Development Services konnten im Vergleich zum Vorjahresquartal um ein Prozent gesteigert werden (minus 19 Prozent in US-Dollar). Im Halbjahresvergleich lag das Wachstum bei elf Prozent (minus zehn Prozent in US-Dollar).

Ergebnisse für Amerika

Der Umsatz aus Honoraren belief sich in der Region Amerika auf 545 Millionen Euro und stieg um elf Prozent gegenüber 2014. Das Umsatzwachstum stand gegenüber dem Vorjahr auf einer breiten Basis und stieg im Bereich Capital Markets & Hotels um 30 Prozent, im Bereich Project & Development Services um 22 Prozent und im Bereich "Bewertung, Beratung und Sonstige" um 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das bereinigte Ebitda betrug im zweiten Quartal 61 Millionen US-Dollar gegenüber 60 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum.

Ergebnisse für EMEA

In EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) lag die Performance im zweiten Quartal in den lokalen Landeswährungen deutlich höher als in US-Dollar, zurückzuführen auf die Stärke des US-Dollar im Vergleich zu europäischen Währungen.

Der Umsatz aus Honoraren belief sich auf 327 Millionen US-Dollar und stieg um 21 Prozent gegenüber 2014. Das Umsatzwachstum wurde getragen durch den Bereich Capital Markets & Hotels, der um 38 Prozent wuchs und den Bereich Project & Development Services, der gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent zulegen konnte.

Das Wachstum in der Region stand auf breiter Basis und wurde angeführt von Großbritannien, Deutschland, Schweden sowie Mittel -und Osteuropa.

Das bereinigte Ebitda betrug im zweiten Quartal 38 Millionen US-Dollar gegenüber 30 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum.

Ergebnisse für Asien-Pazifik

In der Region Asien/Pazifik lag die Performance im zweiten Quartal in den lokalen Landeswährungen deutlich höher als in US-Dollar, zurückzuführen auf die Stärke des US-Dollar, besonders im Vergleich zum australischen Dollar und dem japanischen Yen.

Der Umsatz aus Honoraren belief sich auf 231 Millionen US-Dollar und stieg um 18 Prozent gegenüber 2014. Das Umsatzwachstum wurde getragen durch den Bereich Capital Markets & Hotels, der um 25 Prozent wuchs und den Bereich Project & Development Services, der gegenüber dem Vorjahr um 38 Prozent zulegen konnte.

Das Wachstum in der Region stand auf breiter Basis und wurde angeführt von Japan, Australien, Indien und Singapur.

Das bereinigte Ebitda betrug im zweiten Quartal 20 Millionen US-Dollar gegenüber 19 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister

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