18.12.2013 | Aachen

Jagdfeld muss sich nicht vor Gericht verantworten

Kein Prozess wegen Untreue gegen Jagdfeld
Bild: Michael Bamberger

Der Immobilienunternehmer Anno August Jagdfeld muss sich im Zusammenhang mit dem Berliner Adlon nicht vor Gericht verantworten. Es bestehe kein hinreichender Tatverdacht wegen Untreue. Das teilte das Landgericht Aachen mit.

Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts hat deshalb die Eröffnung des Hauptverfahrens gegen Jagdfeld abgelehnt, auch weil sein Verhalten die Grenzen unternehmerischer Freiheit nicht überschritten habe.

Die Kölner Staatsanwaltschaft hatte gegen Jagdfeld Anklage wegen besonders schwerer Untreue in fünf Fällen erhoben. Sie sieht einen Schaden von 22 Millionen Euro. Jagdfeld, Geschäftsführer der Fundus Gruppe und des Adlon Fonds, hatte die Vorwürfe stets zurückgewiesen.

Schlagworte zum Thema:  Prozess, Immobiliendienstleister

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