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IVG verzeichnet erneut hohe Ergebnisverluste

Anteil am negativen Ergebnis hatte die vorzeitige Prolongation des Mietvertrags für das Frankfurter Bürohaus "Theodor Stern Kai"
Bild: IVG

Die IVG Immobilien AG schließt das 1. Quartal 2013 mit einem  Konzernergebnis von -45,1 Millionen Euro nach -75,7 Millionen Euro im 4. Quartal 2012 ab. Die Umsatzerlöse sanken im Vergleich zum Vorquartal um 31,0 Millionen Euro auf 93,9 Millionen Euro.

Das Ebit (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) sank im Vergleich zum Vorquartal zwar von 16,2 Millionen Euro auf -20,2 Millionen Euro, verbesserte sich jedoch vor Wertänderungen von 22,9 Millionen Euro im 4. Quartal 2012 auf 27,0 Millionen Euro im 1. Quartal 2013.

Verantwortlich für das negative Konzernergebnis im 1. Quartal 2013 waren nach IVG-Angaben vor allem unrealisierte Marktwertänderungen in Höhe von insgesamt -47,2 Millionen Euro im Segment Investment (Real Estate und Caverns).

Wesentlichen Anteil daran hatte die vorzeitige Prolongation des bestehenden Mietvertrags für die Immobilie "Theodor Stern Kai" in Frankfurt am Main. Diese führte zu unrealisierten Marktwertänderungen in Höhe von -21,3 Millionen Euro. Der Allianz-Konzern hatte im April dieses Jahres vorzeitig den Mietvertrag für insgesamt 51.000 Quadratmeter Bürofläche langfristig um 16,5 Jahre verlängert, allerdings zu nun niedrigeren Konditionen. Die frühe Prolongation sichert den Cash-Flow der Immobilie nachhaltig  und beendet zugleich bisherige kurzfristige Sonderkündigungsrechte des Mieters im Allianz-Portfolio der IVG.

Die Funds from Operations (FFO I) sind mit 7,7 Millionen Euro (Vorquartal 0,0 Mio. Euro) insbesondere aufgrund des verbesserten Zinsergebnisses positiv. Mit 12,8 Prozent Leerstand im Vergleich zu 12,4 Prozent im vierten Quartal 2012, einem leichten Rückgang der Like-for-Like Mieten um 2,0 Prozent und einer NOI-Rendite von 5,0 Prozent zeigten sich die weiteren wesentlichen Portfoliokennzahlen nahezu stabil.

Die Verschuldung von IVG zum 31.3.2013 beträgt unverändert rund 4,2 Milliarden Euro, die Bankverbindlichkeiten wurden weiter gesenkt.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnungsunternehmen

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