09.12.2013 | Bericht

IVG fordert Schadensersatz von Ex-Vorständen

Auch Ex-IVG-Vorstand Bernd Kottmann wird belangt
Bild: GSW

Der Immobilienkonzern IVG fordert von vier ehemaligen Vorständen Schadensersatz in Höhe von jeweils 8,5 Millionen Euro plus Zinsen. Das berichtet die "Wirtschaftswoche". Genannt werden Wolfhard Leichnitz, Bernd Kottmann, Andreas Barth und Georg Reul.

Ein IVG-Sprecher bestätigte den Bericht der "Wirtschaftswoche". Grund seien Fehler beim Kauf des Londoner Bürogebäudes "Gherkin Towers" im Jahr 2007, wie eine beauftragte Anwaltskanzlei festgestellt habe.

Die Schadensersatzforderungen könnten sich der "Wirtschaftswoche" zufolge noch erhöhen, da der IVG-Vorstand eine Sonderprüfung aller IVG-Geschäfte unter dem damaligen Vorstandsvorsitzenden Leichnitz von 2006 bis 2008 veranlasst haben soll, was das Unternehmen bisher nicht kommentierte.

Die vier betroffenen Manager äußerten sich gegenüber der "Wirtschaftswoche" nicht zu den Vorwürfen.

Schlagworte zum Thema:  Schadensersatz

Aktuell

Meistgelesen