30.04.2014 | Unternehmen

Incity Immobilien 2013 mit 2,3 Millionen Euro Verlust nach Steuern

Incity-Projekt "Elbquartier Blankenese"
Bild: Incity Immobilien AG

Die Incity Immobilien AG weist für das Geschäftsjahr 2013 einen Verlust von 2,3 Millionen Euro nach Steuern aus. Der Verlust im Konzern liegt bei 1,7 Millionen Euro, wovon ein negatives Ergebnis in Höhe von 1,9 Millionen Euro auf Anteilseigner des Mutterkonzerns entfällt.

Auch das Ebit ist zwar immer noch negativ, wurde aber um 66 Prozent auf -1,265 Millionen Euro (Vorjahr: -3,705 Millionen Euro) verbessert. Auch der Kostendeckungsgrad, der auch Abwertungen auf das Neugeschäft berücksichtigt, wurde 2013 auf 39 Prozent gesteigert. Ohne die Abwertung hätte der Kostendeckungsgrad planmäßig bei rund 100 Prozent gelegen. Die Eigenkapitalquote sank im Wesentlichen refinanzierungs- und ergebnisbedingt auf 79,9 Prozent (Vorjahr: 91,0 %).

Für den Konzern hatte die Incity Immobilien AG für 2013 mit einem negativen Ergebnis geplant. Das Konzernergebnis wurde durch die notwendige Abwertung auf den verbleibenden Altbestand zwar ebenfalls mit rund 1,15 Millionen Euro belastet, liegt aber insgesamt im geplanten Bereich.

Die finanziellen Leistungsindikatoren im Konzern entwickelten sich positiv. So wurde das Ebit 2013 deutlich verbessert und ist mit -92.000 Euro nahezu ausgeglichen (Vorjahr: -4,011 Millionen Euro). Der Cash Flow aus der operativen Geschäftstätigkeit fällt mit 790.000 Euro (Vorjahr: -17,836 Millionen Euro) ebenfalls positiv aus. Die Eigenkapitalquote sank von 26,4 Prozent auf 20,9 Prozent.

Aktuell prüft die Immobiliengesellschaft den Aufbau eines Portfolios an Bestandsimmobilien im Raum Frankfurt am Main und Berlin. Eine Refinanzierung des für den Bestandsaufbau notwendigen Eigenkapitals soll aus Rückflüssen des aus den Projektbeteiligungen freiwerdenden Eigenkapitals und Beteiligungsüberschüssen erfolgen.

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