25.09.2013 | Unternehmen

Immofinanz übertrifft Erwartungen im 1. Geschäftsquartal

Nun soll die deutsche Tochter Buwog durch weitere Zukäufe wachsen
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Immofinanz-Gruppe hat von Mai bis Juli 2013 das Ergebnis vor Zinsen und Steuern im Jahresvergleich um 4,7 Prozent auf 199,8 Millionen Euro gesteigert. Analysten hatte einen Rückgang um ein Viertel erwartet. Der Nettogewinn sprang von 9,6 Millionen auf 117,7 Millionen Euro.

Gerechnet worden war hier nur mit rund 57 Millionen Euro. Die Mieterlöse blieben mit 161,4 Millionen Euro (-0,5 Prozent) nahezu stabil: Hier hatten die Finanzexperten zwei Prozent Minus erwartet. Das operative Ergebnis des österreichischen Immobilienunternehmens verbesserte sich um 8,9 Prozent auf 134,0 Millionen Euro, wie Immofinanz am Dienstagabend mitteilte.

Verantwortlich für die positive Entwicklung im Auftaktquartal waren dem Unternehmen zufolge neben dem operativen Bereich auch Effekte aus Wechselkursveränderungen und der Bewertung von Derivaten. Alle drei Geschäftsbereiche - Asset Management, Trade und Development - hätten zur operativen Verbesserung beigetragen, sagte Unternehmenschef Eduard Zehetner laut Mitteilung.

Weitere Zukäufe für Konzerntochter Buwog in Deutschland geplant

Schwerpunkte der laufenden Periode 2013/14 seien Kostensenkungen und eine Cashflow-Generierung. Die Tochter Buwog werde im Hinblick auf den für das Jahr 2014 angestrebten Börsengang - "entweder via IPO oder Spin-off" - durch Immobilienzukäufe in Deutschland gestärkt.

Das Wohnimmobilienportfolio der Buwog solle am Markt getrennt wesentlich höher bewertet werden als derzeit kombiniert in der Immofinanz-Gruppe, zudem könne sich die Immofinanz selbst besser auf höher rentierende gewerbliche Assetklassen in West- und Osteuropa konzentrieren.

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