23.05.2012 | Buwog Gruppe

Immofinanz-Tochter übernimmt insolventes Wohnungsunternehmen CMI

Buwog Zentrale in Wien
Bild: Stephan Huger Studio Huger

Die österreichische Buwog – Bauen und Wohnen Gesellschaft mbH, eine Tochter der Immofinanz AG, erwirbt im Rahmen einer übertragenden Sanierung das operative Geschäft der Berliner CMI AG sowie deren aktuelle Berliner Projekte.

Die Transaktion erfolgte durch den Insolvenzverwalter der CMI AG, Rechtsanwalt Friedemann Schade. Dem Verkauf des Unternehmens ist ein knapp dreimonatiges Insolvenzverfahren der CMI vorausgegangen. Am 6. März hatte die Gesellschaft einen Insolvenzantrag gestellt. Das Amtsgericht Charlottenburg hat daraufhin Schade, Partner der Kanzlei BRL Boege Rohde Luebbehuesen zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Nach der Übernahme werden alle im Bau befindlichen Berliner Projekte fortgeführt. Hierzu zählen das Humboldt Palais am Hegelplatz, das Projekt Chausseestraße 88 mit einer vermietbaren Wohn- und Gewerbefläche von rund 6.800 Quadratmetern, die Altbausanierung Scharnhorststraße 26-27 mit rund 43 Wohneinheiten sowie die Fertigstellung von 48 Wohneinheiten und 30 Townhouses in der Scharnhorststraße 4.

Neuer Firmenname: Buwog Meermann GmbH

Des Weiteren wurden die Planungen für die Projektentwicklung an der Regattastraße in Berlin-Köpenick übernommen. Hier sollen auf einem rund 100.000 Quadratmeter großen Grundstück Eigentumswohnungen sowie Einfamilienhäuser entstehen.

Das Unternehmen wird künftig als Buwog Meermann GmbH firmieren. Heinz Meermann ist Gesellschafter. Die Geschäftsführung der neuen Gesellschaft bilden Alexander Hoff, Andreas Ratzinger und Alexander Happ.

Die Buwog hat ihren Schwerpunkt bisher auf dem österreichischen Wohnimmobilienmarkt und zeichnet dort beispielsweise als Bauträger für die Errichtung von rund 35.000 Wohnungen verantwortlich. Zum Bestand des Unternehmens zählen zirka 33.000 Wohnungen mit 2,6 Millionen Quadratmetern Nutzfläche.

Schlagworte zum Thema:  Berlin, Wohnungsunternehmen

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