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Immofinanz stellt Dividendenzahlungen in Aussicht

Die Ausschüttung soll sich auf 0,15 bis 0,20 Euro je Aktie belaufen
Bild: BirgitH ⁄

Der österreichische Immobilienkonzern Immofinanz plant für das laufende Geschäftsjahr 2014/15 wieder Dividendenzahlungen. Die Ausschüttung soll sich auf 0,15 bis 0,20 Euro je Aktie belaufen. Man erwarte einen "ansteigenden Unternehmenswert", könne aber nicht einschätzen, wie sich die Ukraine-Krise auswirken werde, teilt das Unternehmen mit, das auch in Russland investiert ist.

Immofinanz bestätigte die bereits in der Vorwoche bekannt gegebenen vorläufigen Zahlen für das erste Quartal. Demnach wurde ein Konzernverlust von 14 Millionen Euro eingefahren. Im Vorjahresquartal war es noch ein Gewinn von 119,8 Millionen Euro gewesen. Im Geschäftsjahr 2013/14 wurde insgesamt ein Konzernergebnis von 180,4 Millionen Euro ausgewiesen.

Ausschlaggebend waren dafür vor allem negative Effekte aus der währungsbedingten Neubewertung des Immobilienvermögens, die auf die Rubel-Aufwertung zurückzuführen war. Das operative Ergebnis sank um 6,5 Prozent auf 90,9 Millionen Euro, die Mieterlöse verringerten sich von 126,1 auf 117,6 Millionen Euro.

Für das laufende Geschäftsjahr plant Immofinanz sowohl die Finanzierung mit eigenen Aktien (rund 150 Millionen Euro) als auch die sogenannte "Equity Bridge" (260 Millionen Euro) zurückzuzahlen. Letzteres ist jene Finanzierung, die für die Zeichnung der Buwog-Wandelanleihe aufgenommen wurde.

"Damit wird eine deutliche Reduktion der Finanzierungskosten einhergehen. Die Rückführung der mit eigenen Aktien besicherten Finanzierung wird zudem die Einziehung dieser Aktien ermöglichen", kündigte Unternehmenschef Eduard Zehetner an.

Der Manager geht davon aus, dass sich die Kernmärkte der Region Russland weiterhin positiv entwickeln und von einer schrittweisen Erholung der Wirtschaft profitieren. Die geopolitischen Spannungen in der Ukraine sowie die drohende Ausweitung der Sanktionen gegenüber Russland stellen allerdings Unsicherheitsfaktoren dar, hieß es weiter.

Grundsätzlich seien die Mieteinnahmen des russischen Portfolios in den Währungen Euro oder US-Dollar fixiert. Ein anhaltender Wertverfall des Rubels verschlechtere allerdings die Kostenverhältnisse für die Mieter.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Dividende

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