04.08.2014 | Unternehmen

Immofinanz steigert Konzernergebnis um rund 62 Prozent

Ab dem laufenden Geschäftsjahr soll die Dividendenpolitik wieder aufgenommen werden
Bild: Martina Draper/Immofinanz

Der Investor Immofinanz weist für das Geschäftsjahr 2013/14 ein Konzernergebnis von 180,4 Millionen Euro aus. Dies entspricht einem Plus von 62,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Mieterlöse sind aufgrund von Immobilienverkäufen gesunken. Eine Dividendenzahlung ist vorerst nicht geplant.

Die Mieterlöse belaufen sich auf 506,7 Millionen Euro, das operative Ergebnis auf 319,2 Millionen Euro. Das Ergebnis aus Immobilienverkäufen beträgt 32,8 Millionen Euro. 2013/14 wurden Immobilien und Immobilienfonds im Gesamtwert von etwas mehr als einer Milliarden Euro abgegeben, nach 661,3 Millionen Euro 2012/13.

Das Ergebnis aus Immobilienentwicklung beläuft sich auf minus 39,9 Millionen Euro nach minus 33,5 Millionen Euro im Vorjahr. Ursache für das negative Ergebnis sind u.a. Verzögerungen und Baukostenüberschreitungen beim Projekt "Goodzone" in Moskau unter anderem wegen der Insolvenz des früheren Generalunternehmers.

Der Vorstand wird der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2013/14 keine Dividende vorschlagen. Dies wird damit begründet, dass die Immofinanz im zurückliegenden Geschäftsjahr wesentliche Teile ihrer erwirtschafteten liquiden Mittel in den Ankauf von deutschen Wohnimmobilien investiert hat. Diese Strategie ermöglichte die Positionierung der Buwog als deutsch-österreichisches Wohnimmobilienunternehmen und damit die mehrheitliche Abspaltung von der Immofinanz.

Ab dem laufenden Geschäftsjahr soll die Dividendenpolitik wieder aufgenommen werden. Aus heutiger Sicht wird für 2014/15 eine Ausschüttung in Höhe von 0,15 bis 0,2 Euro je Aktie angestrebt, wobei sich diese grundsätzlich aus Dividendenzahlung und Aktienrückkaufprogramm zusammensetzen kann.

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