17.12.2015 | Unternehmen

Immofinanz: Sinkende Mieterträge drücken operatives Geschäft

Die bereinigten Mieterlöse der Immofinanz reduzierten sich im zweiten Quartal um 5,9 Prozent
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Immofinanz erwirtschaftete im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/16 ein Konzernergebnis in Höhe von 132,2 Millionen Euro, nach 3,4 Millionen Euro im Vorjahr. Der Anstieg ist Folge positiver Effekte aus der Immobilienbewertung. Das operative Ergebnis reduzierte sich auf 68,3 Millionen Euro (Vorjahr: 155,3 Millionen Euro). Das ist unter anderem auf geringere Mieterlöse zurückzuführen.

Die sinkenden Mieterlöse sind dem Unternehmen zufolge auf temporäre Mietreduktionen in Moskau und Immobilienverkäufe zurückzuführen: Sie beliefen sich im genannten Zeitraum auf 160,3 Millionen Euro (Vorjahr: 213,2 Millionen Euro). Außerdem haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf minus 53,5 Millionen Euro (Vorjahr: minus 27,4 Millionen Euro) als Folge eines Einmaleffekts für die Beendigung der Anlegerverfahren erhöht.

Die bereinigten Mieterlöse reduzierten sich im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 im Vergleich zum Vorquartal um 5,9 Prozent auf 70,1 Millionen Euro. Exklusive Moskau weisen die bereinigten Mieterlöse eine stabile Entwicklung auf. Der Vermietungsgrad liegt laut Immofinanz im Bestandsimmobilienportfolio bei 82,8 Prozent.

Das Ebit im ersten Halbjahr 2015/16 beläuft sich auf 430,8 Millionen Euro (Vorjahr: 172,6 Millionen Euro). Der Finanzmittelbestand beläuft sich per 31. Oktober auf 357,5 Millionen Euro, nach 390,7 Millionen Euro per 30. April.

Schlagworte zum Thema:  Immobilienunternehmen, Ergebnis

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